Alles anzeigenSo ich wollte einmal meine Fahrzeugrückgabe an ALD hier beschreiben.
Am 13.03.2026 habe ich meinen Smart #1 Premium nach 3 Jahren Leasing (urspr. 4 Jahre) vorzeitig zurückgegeben und im Gegenzug einen neuen Smart #5 Premium wiederum bei ALD geleast. Den Wagen habe ich vorher noch einer gründliche Innen- und Aussenreinigung unterzogen und bei Mercedes abgegeben. 14 Tage später war der vom ALD beauftragte Dekra Gutachter da und hat den Wagen bewertet. Der Wagen wurde danach mit einer Spedition abgeholt.
Am 01.04.2026 kam dann per Email die Abschlussrechnung von Smart Mobility Lease. Hierbei wurde mir das Gutachten von Dekra mitgeschickt, der folgendes beanstandet hat.
1. Alufelge glanzgedreht vorn rechts, mehrfach zerkratzt, erneuern (Bild 9, 11, 12) 510,00 606 voll Gesamt 606,— Brutto
Folgende Schäden sind in Anbetracht des Alters, der Laufleistung und dem Einsatzzweck als Gebrauchsspur einzustufen.
Bezeichnung des Schadens
Kofferraumverkleidung li+re verschrammt, (Bild
Alufelge glanzgedreht hinten links, Kratzer, Alufelge glanzgedreht hinten rechts, Kratzer,
Auch wenn man sich mit ALD darüber hätte streiten können, ob Felgenschäden/Kratzer die man bei dieser Felge kaum vermeiden kann nicht akzeptable Gebrauchsspuren darstellen, kann ich aber damit leben. Die Felge habe ich mir am 2. Tag. meines Leasings an einem angriffslustigen Bordstein kaputt gemacht😊
Soweit so gut, der Gipfel war aber dann die nächste Position, die zeigt das der Gutachter keine Ahnung von Smart hat.
Fehlende Teile
Kosten Anrechn. netto brutto 1. Schlüssel Gesamt 725€. (Wobei ich das für einen Schlüssel schon für verrückt halte)
Im ersten Augenblick dachte ich an einen Aprilscherz.
Nicht nur das der Gutachter nicht wusste, dass es beim #1nur einen Schlüssel gibt, scheinen die Mitarbeiter von Smart Lease auch Ihre Fahrzeuge nicht zu kennen. So dachte ich zumindest.
Ich habe dann umgehend mit Smart Lease in Hamburg telefoniert und entgegen bisheriger Erfahrungen sogar einen Mitarbeiter erreicht. Die Frechheit war dann aber die Antwort des Mitarbeiters den ich auf den angeblich fehlenden Schlüssel angesprochen habe. Das es nur einen Schlüssel gibt ist uns bekannt. Auf meine Frage warum man mir dies dann in Rechnung stellt wusste er keine Antwort mehr und hat dann zugesichert die Rechnung abzuändern.
Im großen Ganzen ist die Leasingrückgabe für meine Verhältnisse gut verlaufen, (wenn man von dem Schlüsselthema einmal absieht) kleinere Kratzer im Kofferraum wurden als normale gebrauchspuren behandelt. Ich hatte mit schlimmerem gerechnet, auch wenn ich der Meinung war, dass ich den Wagen sehr gepflegt zurückgegeben habe, was mir Mercedes Benz auch bestätigte.
Jetzt fahre ich aber schon wieder seit 14 Tagen den #5 und bin bis jetzt sehr zufrieden.
Hallo urlaubsbedingt kommt jetzt erst die weitere Entwicklung bezüglich der Rücknahme durch ALD.
Danke an Andimp3 , ich habe bei ALD schriftlich mit Rückschein Einspruch gegen die Abrechnung eingelegt. Der zuviel berechnete Schlüssel war unproblematisch (auch wenn ich es als eine Frechheit empfinde, wenn ALD das siehe Beitrag von heute immer noch aufführt). Im wesentlichen ging es darum, dass man für die Felgenreparatur 509€ (zwar Netto aber zu 100%) angesetzt hatte.
Es folgten dann diverse Schreiben, bis mir die Sachbearbeiterin von ALD mitteilte : „
Wie bereits in meiner untenstehenden Erläuterung ausgeführt, erfolgt die Berechnung der Minderwerte nicht pauschal zu 100 % zulasten des Leasingnehmers, sondern unter Berücksichtigung der jeweiligen Vertragslaufzeit sowie der vereinbarten Laufleistung des Fahrzeugs. Grundlage hierfür ist unsere Faire Fahrzeugbewertung, die ich Ihnen zu Ihrer Information erneut beigefügt habe.
In Ihrem konkreten Fall wurde ein Minderwert für die glanzgedrehte Alufelge vorne rechts angesetzt. Diese weist gemäß den Kriterien unserer Fairen Fahrzeugbewertung eine übermäßige Anzahl an Kratzern auf und überschreitet damit den als vertragsgemäß akzeptierten Zustand. Der berechnete Minderwert wurde entsprechend der Laufzeit und Laufleistung des Fahrzeugs anteilig ermittelt und nicht vollständig in Rechnung gestellt.“
Der letzte Satz war jedoch falsch, weil zu 100% angesetzt. Ich habe daraufhin darum gebeten, das mir diese Position detailliert aufgeschlüsselt wird.
Welchen Anteil in % haben Sie denn entsprechend der Laufzeit und Laufleistung des Fahrzeugs von welcher Höhe der Reperaturkosten zugrundegelegt.
Das konnte mir die Sachbearbeiterin dann nicht mehr beantworten und hat die Angelegenheit an die Fachabteilung weitergeleitet. Zu allem Überfluss wurde dann die Ursprünglich berechnete falsche Summe als Lastschrift eingezogen. Rücksprache ergab, da kann man nicht dafür das erfolgt automatisch. Lastschrift wurde zurückgegeben.
In meinem Urlaub habe ich dann die Info bekommen, dass in meinem Fall doch tatsächlich ein Fehler🤔 unterlaufen wäre und man 30% zu viel berechnet hat, was man dann auf die 509€ anpassen wollte.
Mein Smarthändler hat mir zwischenzeitlich einen Kostenvoranschlag für eine neue Felge zur Verfügung gestellt. Dies waren nur 461€, worauf die Korrektur dann erfolgte.
Fazit: Aus einer ursprünglichen Nachzahlung von 1118€ wurde, nach langem hin und her eine Erstattung von 27€
Der Thread von heute Pischi CB hat mich bewogen Smart/Mercedes folgende Email zu schicken
Sehr geehrter Herr …, ich schicke Ihnen hier einen aktuellen Beitrag aus dem Smart#1 Forum von heute. Wie sie den Ausführungen entnehmen können, wird weiterhin der Schlüssel moniert, obwohl ALD das ja jetzt weiß dass es falsch ist, ferner mit MWST was nicht zulässig ist. Meine Ihnen geäußerte Vermutung, dass es auch bei mir kein versehen war, hat sich somit bestätigt. Im Interesse Ihrer Kunden, bitte ich Smart/Mercedes schriftlich ALD diese Form im Umgang mit Kunden zu untersagen. Letztlich fällt dieser unseriöse Umgang mit Kunden auch auf Smart/Mercedes zurück.