Beiträge von Andimp3

    Und ich wette für den #1 wird erst zu nem Facelift, wann auch immer das in der EU kommt, nennenswert was besser. Und ob das dann auch auf die VFL kommt steht in den Sternen.


    Aber wer weiß schon ob es Smart Europe noch lange gibt... wenn ich mir die Neuzulassungen ansehe würde ich annehmen dass das nicht mehr lange gut geht.


    Dazu mal aus der Bilanz 2024:

    • Umsatz: 467.260.607,74 €
    • Herstellungskosten: 582.604.352,11 €
    • Bruttoergebnis vom Umsatz (da sind Vertriebskosten noch nicht enthalten): -115.343.744,37 €
    • Ergebnis nachSteuern: -228.063.489,61 €
    • Verlustvortag aus den Vorjahren 247.230.097,56 €
    • nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 981.890.545,59 €

    Für mich sagt das schon alles. Wenn die Anteilseigner nicht mehr wollen ist das Ding in der Insolvenz.


    Das Sagt die KI-Auswertung zur Bilanz 2024:


    Zitat

    Basierend auf dem Jahresabschluss der smart Europe GmbH für das Geschäftsjahr 2024 lässt sich die wirtschaftliche Lage wie folgt zusammenfassen:

    1. Ertragslage: Deutliche Verluste

    Das Unternehmen befindet sich in einer schwierigen Phase, die durch einen massiven Jahresfehlbetrag von 228,1 Mio. € (Vorjahr: 143,7 Mio. €) gekennzeichnet ist (pp. 4, 15).

    • Umsatzrückgang: Die Erlöse sanken von 536,2 Mio. € auf 467,3 Mio. € (p. 4). Gründe hierfür waren ein schwaches Marktumfeld für E-Fahrzeuge, der Wegfall der Umweltprämie in Deutschland und Verzögerungen beim Marktstart in Europa (pp. 14, 17).
    • Negatives Bruttoergebnis: Die Herstellungskosten überstiegen die Umsatzerlöse deutlich, was zu einem Bruttoverlust von -115,3 Mio. € führte (p. 4).

    2. Vermögenslage: Überschuldung

    Die Bilanz zeigt eine klassische bilanzielle Überschuldung.

    • Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag: Da die Verluste das Stammkapital und die Rücklagen weit übersteigen, weist die Aktivseite einen Fehlbetrag von 465,3 Mio. € aus (pp. 2, 16).
    • Anstieg des Anlagevermögens: Dieses verdoppelte sich nahezu auf 103,7 Mio. €, primär durch Investitionen in die IT-Plattform und den Ausbau von "Sell and Buyback"-Fahrzeuggeschäften (pp. 2, 16).

    3. Finanzlage und Liquidität: Abhängigkeit vom Mutterkonzern

    Die operative Tätigkeit verbrennt Liquidität, was die Abhängigkeit von externer Finanzierung verdeutlicht.

    • Negativer Cashflow: Der operative Cashflow lag bei -115,6 Mio. € (p. 16).
    • Hohe Verbindlichkeiten: Diese belaufen sich auf insgesamt 942 Mio. €, wovon der Großteil (724 Mio. €) gegenüber verbundenen Unternehmen (Konzern) besteht (p. 3).
    • Fortführungsprognose: Das Unternehmen ist nicht selbstfinanzierungsfähig. Die Fortführung ist nur durch eine harte Patronatserklärung der Muttergesellschaft (smart Mobility Pte. Ltd., Singapur) gesichert, die die Finanzierung für mindestens ein Jahr garantiert (pp. 5, 21).

    4. Ausblick

    Für 2025 rechnet die Geschäftsführung aufgrund von EU-Strafzöllen auf China-Importe und dem hohen Wettbewerbsdruck erneut mit einem deutlichen Jahresfehlbetrag (p. 19). Ein positives Nettoergebnis wird erst ab dem Jahr 2027 angestrebt (p. 20).
    Zusammenfassend handelt es sich um eine risikoreiche Wachstumsphase mit massiven Anlaufverlusten, die ohne die finanzielle Rückendeckung des Mutterkonzerns bestandsgefährdend wäre (p. 21).

    2025 ist das sicher noch schlimmer geworden und es ist kein Wunder dass der Adelmann sich da lieber in Richtung Mercedes Schweiz verdrückt... oder mit anderen Worten: die "Ratten" verlassen das sinkende Schiff.


    Die mögen zwar einen Gewinn ab 2027 anstreben.... aber ich wette der wird nicht erreicht.


    Sorry für das lange off topic, aber ich denke das musste mal raus für alle die hoffnungsvoll bei Smart bleiben oder sich gar aktuell oder in naher Zukunft einen anschaffen wollen.

    Ob die Erwartungshaltung noch so hoch ist wenn man mal Audi-Foren liest :D


    Und Mercedes ist, wenn man denn nen guten Vertragshändler hat ne ganz andere Hausnummer. So auch bei Smart wenn man mal von dem Orga-Müll und der weitestgehend eingeschlafenenen Software-Fehlerbehebung absieht.

    Haben ist besser als brauchen. Ich zB komme im Alltag mit 62 kW Netto locker klar, aber auf den wenigen Langstrecken die ich fahre sind die 800V schon ein Pfund auch wenn sie meine Pausen verkürzen werden :D Auf der Strecke an die Costa Blanca spart mir der CLA (mehr Reichweite und nur 50% der Gesamt-Ladezeitaufwand) 4 Stundenein, was bedeute 18 Stunden Gesamtzeitaufwand anstatt 22.

    Mercedes in Dresden, und meine Werkstatt, in der ich immer Reifenwechsel und jetzt auch Durchsicht habe machen lassen ist in 04651 Bad Lausick.


    Anbei der Kostenvoranschlag, die Rechnung wird es höher wegen mehr Öl :)

    Wieviel Öl da rein kommt kann ich noch nicht sagen.

    IMG_1224.jpeg

    Bei Deinem genannten Preis ist, wie in der Rechnung ersichtlich eine TÜV Hauptuntesuchung sowie Abgasuntersuchung mit drin.


    Also entweder Du bist hier im falschen Forum (was ich auf Grund Deiner Signatur ausschließe) oder Du wurdest mit der Abgasuntersuchung über den Leisten gezogen. Abgasuntersuchung beim BEV :D :D :D

    Mein Plan zum Ende meiner Smart-Ära ist jetzt:

    • 4. April werden die Sommerschlappen von der Auslieferung wieder auf die Felgen montiert
    • 25. April TÜV (muss da Leasingende nach 3 Jahren mit frischem TÜV abgegeben werden
    • 30. April Fahrzeugtausch Smart #1 gegen CLA 250 EQ bei Kunzmann in Aschaffenburg
    • irgendwann zwischen 4. und 15. Mai - Vorab-Gutachten bei Kunzmann in meiner Anwesenheit
    • das wars dann

    Das mit dem Vorab-Gutachten ist ein Service den Kunzmann anbietet. ALD war zwar in der Vergangenheit relativ geschmeidig bei Leasingrückgaben aber deren Modell mit der Begutachtung in deren Lager irgendwo in Norddeutschland löst immer so ein ungutes Gefühl bei mir aus und so habe ich was in der Hand. Andere Hersteller machen die Gutachten immer am Rückgabeort (Händler) und da bin ich bei all unseren Fahrzeugen immer dabei - seitdem hatten wir keinerlei Überraschungen mehr in den Gutachten.