Beiträge von Schmarti

    Soweit ich weiß wurde das beim #5 so umgesetzt, dass man das im System dann auswählt, ob es ein Hänger oder ein Fahrradträger ist. Die Verantwortung liegt somit dann beim Fahrer das richtige auszuwählen.

    Der Ladezustand ist doch wichtig. Unterhalb eines bestimmten Prozentsatzes entlädt sich die Hochvoltbatterie täglich um 3 %.

    Die Werte für den Ladezustand passen aber absolut nicht zu den Spannungen und dem was die Batteriehersteller dann als Ladezustand angeben. Deswegen würde ich den Wert des Ladezustand eher mit Bedacht genießen. Siehe Artikel vom ADAC: https://www.adac.de/rund-ums-f…tion/autobatterie-testen/

    Wenn bei Betty 11,7V mit 93,3% Ladezustand aufgeschlüsselt werden, dann ist der Wert des Ladezustands einfach für die Tonne. Bei manchen scheint es zu passen wie bei Wahl, bei meinem passt es auch halbwegs, bei 88,2% und 12,6V. Ich hatte aber auch schon 12,4V und 56%. Also letztendlich halte ich den %-Wert für ein Schätzeisen, wohingegen die Spannung auch per Multimeter nachgemessen stimmt.
    Daraus dann eben meine obige Aussage: Guckt auf die Spannung und nicht auf den %-Wert der 12V-Batterie.

    Unserer hat auch noch keinerlei Probleme mit der 12V-Batterie. Habe die COC-Papiere aber leider gerade nicht in der Nähe so dass ich die Standzeit vorher im Hafen nicht beurteilen kann. Was ich aber jedem nur empfehlen kann: Ignoriert die %-Angabe und beachtet einfach nur die Spannung.
    Und ansonsten kann ich hier nur dem Post von wahlg über mir zustimmen.

    Ich kenne keine Werkstatt, die sagen würde, ich mache keinen Batterietest, wenn ich da den Wagen hin fahre und sage ich will einen Batterietest und bezahle den dann natürlich auch. Warum sollten die da denn auch auf den Hersteller verweisen? Klar wenn ich denen jetzt sage, dass die das dann auch auf Garantie tauschen sollen usw. ist das was anderes, aber ich rede hier von einer Werkstattleistung die Batterietest heißt und da sehe ich keinerlei Zusammenhang mit der Garantie.

    Sobald dieser Prozess startet, verliert die HV-Batterie täglich 3 bis 5 % an Ladung.

    Warum bringst du den Wagen dann nicht bspw. zu einem Bosch-Service der einen Batterietest machen soll und legst den dann bei deiner Werkstatt vor?

    Ärgerlich ist hier nur, dass die Werkstätten sich bei dem Thema teilweise so quer stellen und wir deswegen hier schon Seiten gefüllt haben. Das Thema sollte eigentlich ganz einfach und schnell zu diagnostizieren sein und dann gibt es eben ne neue Batterie.
    Aber wenn ich mir hier bei manchen die Leidensgeschichte anhöre, dann hätte ich dazwischen schon lange selber die Batterie tauschen lassen, bzw. die Batterie bei einem Bosch-Service am Tester testen lassen und wäre damit dann zu Mercedes und hätte denen da schwarz auf weiß hin gelegt, dass die Batterie Schrott ist und wenn die dann immer noch sich geweigert hätten, wäre eben eine neue Batterie auf eigene Kosten rein gekommen, die 70€ hat man doch schnell wieder raus, wenn ich hier lese 10% SoC-Verlust in einer Woche...

    Für eine breite Akzeptanz sind diese Preise (und die Notwendigkeit für Abos) einfach nicht tragbar

    Dieses Argument kann ich ehrlicherweise absolut nicht nachvollziehen. Habe da gestern erst eine schöne Grafik zu gesehen in dem die Preise vergleichen wurden. Finde die leider nicht wieder. Aber wenn ich mir das jetzt bei den aktuellen Preisen ausrechne für die kWh-Preise die ich in Düsseldorf an einer AC-Säule zahlen würde (ich nehme hier Düsseldorf als Beispiel weil ich mit dem #1 in Düsseldorf über 1 Jahr als Laternenparker gelebt habe) und verwende für den Vergleich jetzt mal den Fiat 500, da es den sowohl als E-Auto als auch als Verbrenner gibt und somit ein direkter Vergleich möglich ist. Rechne ich hier jetzt den Verbrenner mit 5,3L/100km und das E-Auto mit 14,9kWh/100km (WLTP-Angaben) Kosten mich bei einem Benzinpreis von 2,00€ (E10) 100km mit dem Verbrenner: 10,60€. Das E-Auto bei einem Ladepreis von 0,44€ an den AC-Säulen der Stadtwerke Düsseldorf (ohne Abo) kostet mich auf 100km: 6,56€.

    Wer jetzt also sagt, dass das die Preise bei reinem öffentlichen Laden nicht akzeptabel sind im Vergleich zum Verbrenner hat die Rechnung nie gemacht. Und auch beim Verbrenner war es schon immer so, dass man auf der Langstrecke gucken sollte, wo man tankt, denn direkt an der Autobahn hat man auch horrende Aufschläge bezahlt.