Beiträge von tANDi

    Im Zusammenhang mit der Beseitigung des Brummens beim hiesigen #1 hatte ich insbesondere den Austausch der Hinterachslager im Hinterkopf.

    Daher kam bei mir die Vermutung auf, dass es möglicherweise deutliche Zusammenhänge mit den im Rahmen der HU häufiger auffälligen Lagern geben könnte.


    Oder kann man das nach aktuellem Forenstand eher ausschließen?


    (Bin technisch nicht vom Fach, daher die eher grundlegenden Fragen.)

    Gab es bei der ersten HU eigentlich schon Auffälligkeiten an den Gummilagern, sofern diese wegen der "Brummgeräusche" bereits (mindestens einmal) getauscht wurden?


    Anders gefragt:

    Wurden die Brummgeräusche durch den Lagertausch zwar behoben, bei der HU gab es aber trotzdem erneut Auffälligkeiten an genau diesen Lagern?


    Oder betrifft das bislang nur Fahrzeuge, die noch mit den ursprünglichen "Auslieferungslagern" unterwegs sind?

    Ein paar Wechsler aus dem alten "#-Lager" hin zum #5 gibt es ja bereits.

    Die Mehrheit dort scheint jedoch von anderen Fabrikaten zu kommen.


    Daher wirkt es auf mich so, als ob die Erfahrungen von "#1/#3-Kennern" dort (bislang) eine stark untergeordnete Rolle spielen.


    Perspektivisch interessiert mich, ob bspw. Zeekr hierzulande Smart was die Zulassungszahlen angeht, übertreffen wird.

    Ich schließe in meinem Gedankenmodell nicht aus, dass Zeekr einfach "alleine voll durchzieht" und dann auch bezüglich Software mehr Fortschritte erzielt.


    Der Zeekr 7X wirkt auf mich schon stark ambitioniert. Mit dem sportlicheren 7GT wird in Kürze nachgelegt.


    Bin gespannt, wie sich Zeekr perspektivisch in Deutschland schlägt - also auch, was die Zulassungszahlen angeht.

    Bin mal gespannt, ob und wann die Stimmung im #5-Forum kippt.

    (Z. B. wegen Software/Assistenten)


    Noch scheint dort die (positive) Grundstimmung vom täglichen Erleben im #5 geprägt zu sein.

    War hier ja auch im Großen und Ganzen so, bis die Updates und Versprechungen verpufften.


    Fahren macht mir und wohl auch uns im # bis heute sehr viel Spaß.

    Es müsste im Schwerpunkt eine Qualitätsoffensive in den Bereichen Marketing, Umgang mit den Kunden und noch wichtiger: Bei der Software her. ^^


    Dann sähen die Zahlen mutmaßlich deutlich besser aus. Amen! :sleeping:

    Die einzelnen Zellen haben bei 400 V und 800 V tatsächlich praktisch die gleiche Spannung.

    Der Unterschied ist nur, wie viele Zellen in Reihe geschaltet werden.


    Mehr Zellen in Reihe = höhere Gesamtspannung.


    Der Vorteil von 800 V: Für die gleiche Ladeleistung braucht man weniger Strom.


    Also z. B. so:


    400 V × 500 A = 200 kW

    800 V × 250 A = ebenfalls 200 kW


    Weniger Strom bedeutet weniger Wärme, dünnere Kabel, weniger Verluste und einfacher zu kühlen.


    Deshalb können 800 V-Systeme hohe Ladeleistungen technisch leichter und effizienter umsetzen -

    nicht weil die einzelnen Zellen "anders" wären.

    Diese Fälle haben generell nichts mit Garantie oder Gewährleistung zu tun.

    Eben!


    Mein Punkt war ein anderer: Wenn man Wahrscheinlichkeiten betrachtet, entstehen die wirklich teuren Schäden beim Auto (auch beim E-Auto) meist durch äußere Einwirkung, und das ist Kasko-Bereich.


    Die Reparaturkostenversicherung deckt primär interne Defekte ohne äußeren Einfluss. Solche schweren technischen Ausfälle sind bei modernen Fahrzeugen insgesamt vergleichsweise selten, insbesondere in einem Alter von 4–8 Jahren (<=15.000 km pro Jahr, denn das führt zu den genannten <= 120.000 km).


    Deshalb meine Überlegung:

    Warum etwas absichern, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit überschaubar ist, während die typischen Kostentreiber ohnehin über die Kasko laufen?


    Am Ende ist es eine Risikoabwägung. Für mich fühlt sich eine gute bzw. optimierte Kasko in Kombination mit 8 Jahren HV-Garantie und einer eigenen finanziellen Reserve stimmiger an.


    Das Ganze ist somit quasi eine logische Herleitung:


    Versicherungen kalkulieren Beiträge u. a. nach erwarteter Schadenhäufigkeit und -höhe. Wenn eine Reparaturkostenversicherung relativ günstig ist und gleichzeitig viele Ausschlüsse hat, spricht das zumindest dafür, dass das versicherte Risiko aus Sicht des Versicherers überschaubar ist.


    Wieso? Es bleibt ein stark eingegrenztes Restrisiko übrig, für das ich Beiträge zahlen müsste.

    Das kann man machen, aber man sollte sich bewusst sein, dass man kein "Rundum-Sorglos-Paket" bekommt, sondern eine sehr selektive Absicherung.

    Frage mich, ob es am Ende nicht sinnvoller ist, eine optimierte Vollkasko in Kombination mit den 8 Jahren Garantie aufs Hochvoltsystem zu nutzen.


    Einen echten Mehrwert der Reparaturkostenversicherung sehe ich nicht wirklich:

    Erstattung sinkt mit Laufleistung, maximal 7.500 Euro je Baugruppe.

    Zudem sind viele relevante Fälle (Unfall, Brand, Wasser, Kurzschluss, Tierbiss etc.) ausgeschlossen.


    Gerade beim E-Auto sind das aber die typischen Kostentreiber; und die laufen idealerweise bereits über die Kasko.


    Daher:

    Eine gute bzw. optimierte Kasko-Versicherung, kombiniert mit den 8 Jahren HV-Garantie von Smart und einem eigenen Notgroschen, ist im Gesamtpaket wahrscheinlich die sinnvollere Lösung.

    (Die Reparaturkostenversicherung erzeugt für mich keinen klar erkennbaren Mehrwert.)


    Aber nur meine persönliche Einschätzung.

    Die Kooperation Mercedes/Geely hatte ich ehrlich gesagt so verstanden, dass da Premium-Strukturen im Hintergrund stehen.


    Tatsächlich schaut es dann u. a. so aus:

    • Kaffee am Schreibtisch im "Showroom"!
    • Wochenend-Probefahrt!
    • Anschlussgarantie?
    • Einheitliche Aussagen bei Servicepartnern?

    Vielleicht sollte man sich beim nächsten Kauf einfach mental darauf einstellen, dass man ein komplett chinesisches Fahrzeug fährt, dann stimmt wenigstens die Erwartungshaltung wieder.


    Ein Redakteur von "Heise Auto" hat einen Artikel veröffentlicht, in dem er ein Jahr Volvo EX30 resümiert.

    Auch dort fehlen seit geraumer Zeit die monatlichen Updates. Irgendwie genau gleich.


    Persönlich muss ich für mich abwägen, ob ich zukünftig "Power ohne Ende" auf (ggf. auch vollständiger) chinesischer Basis bzw. Marke fahren möchte.


    Oder ob ich bereit bin, für diese Hardware (in Kombination mit der Power) bei bspw. BMW oder Mercedes mindestens das Doppelte (im Vergleich zum #5 Brabus) auf den Tisch zu legen.


    Unabhängig davon werde ich zeitnah "auch noch mal" bei der ausliefernden Niederlassung nachhaken.

    Hatte eine diesbezügliche Folge von "auto mobil" auch gesehen, kam in den letzten Wochen.


    Kernaussage war, dass die Hersteller offenbar auf die Standardtests hin optimieren, dann dort gut abschneiden,

    und im Praxisbetrieb die Systeme "erschreckend einfach" durcheinander kommen.


    Durch Farbe der Kleidung (bzw. mit und ohne Reflektor, mit Reflektor schlechter!).

    Bzw. unter eigentlich guten Bedingungen plötzlich schlechter abschneiden als unter nicht so guten Bedingungen.


    Im Test ging es um Modelle von BYD/Hyundai/Tesla u. VW:

    RTL (auto mobil - Ausschnitt vom 19.01.2026)