Wer unter 45.000€ Jahreseinkommen und zwei Kinder hat, hat aber das Problem, in der Regel nicht vorm eigenen Haus laden zu können. Den Rest möge jeder selbst berechnen.
Zudem werden Neuwagen deutlich höher versichert, Teilkasko ist da eher nicht möglich. Wenn ich mir die Kosten bei 50% anschaue, passt das nicht in den Jahresetat dieser Zielgruppe (ist es überhaupt die Zielgruppe?).
Wenn ich mir zudem die Ersatzteilpreise anschaue, dann kann der Wagen auch nicht kostengünstig um die Ecke repariert werden (all die Sachen, die von der Garantie nicht gedeckt werden). Außerdem sind die Servicekosten (z.B. Smart) sehr hoch.
Weiter werden ja inzwischen Bereitstellungskosten aufgerufen, die jeder Grundlage entbehren. Da ist der Gebrauchte beim Fähnchenhändler um die Ecke deutlich preiswerter.
Wir würden unseren 8 Jahre alten Verbrenner gegenwärtig auch nicht gegen ein neues E-Auto tauschen. Eben weil er günstig im Unterhalt ist.