Ich finde es immer wieder erschreckend, wie man andere Hersteller/Modelle schlecht machen muss, nur um sich sein eigenes Auto schön zu reden. Allein daran merkt man, das etwas nicht stimmt.
Was ich sagen wollte: Manchmal gehen die Erwartungen etwas an der Realität vorbei. Wenn ein #1 rund 39.000 Euro kostet (ca. 45.000 Euro Listenpreis abzüglich 6.000 Euro Förderung), kann man realistischerweise keine Features verlangen, die selbst bei deutlich teureren Fahrzeugen – z. B. einem Tesla für 65.000 Euro – nicht enthalten sind. Dabei ging es mir nicht darum, Tesla schlechtzureden, sondern einen fairen Vergleich zu ziehen.
Ein EQE-Feeling zu diesem Preis zu erwarten, ist einfach unrealistisch. Gemessen am Preis ist der #1 ein bemerkenswertes Fahrzeug. Das ist keine Schönfärberei – ich habe sowohl Stärken als auch Schwächen benannt. Letztere sind bekannt und scheinen auch von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich stark ausgeprägt zu sein. Viele Nutzer sind dennoch sehr zufrieden: Ich selbst fahre regelmäßig lange Strecken mit dem Autopiloten, und dieser funktioniert in meinem Fall zu etwa 90 % zuverlässig, inklusive Verkehrszeichenerkennung und automatischer Geschwindigkeitsanpassung.
Nach inzwischen 43.000 km kenne ich das Auto sehr gut – und trotz seiner Schwächen lieben wir es. Unser Familienwagen wird inzwischen kaum noch genutzt.