Ja, genau so sieht es aus. Inzwischen kostet der dyn. Strom zwar teilweise nur 20 Cent aber inzwischen liefert die PV Anlage auch wieder genug und die WP braucht auch deutlich weniger aufgrund der milderen Temperaturen. Ich hab einen 26 Cent Festtarif der mir reicht. Ist halt immer individuell und ein Rechenspiel.
Bei unserem Stromanbieter liegen die Fixkosten pro kWh für den dynamischen Tarif bei etwa 19 ct (das liegt wohl bei allen Anbietern in dieser Größenordnung), so dass unser Wärmestromtarif mit 21 ct immer dann besser ist, wenn der Börsenstrompreis bei über 2 ct/kWh liegt. Das ist für den größten Teil des Tages der Fall. Somit ist der dynamische Tarif für diesen Teil von vornherein uninteressant (unsere 18 Jahre alte WP ist auch nur sehr eingeschränkt zeitsteuerbar - und schon gar nicht remote, da sie keinen Internetanschluss hat). Beim Haushalt liegt unser Hauptverbrauch in den Mittagsstunden (bei uns wird jeden Tag gekocht) - und da liefert mir unsere PV mehr als genug Strom. (oft sogar im Winter). Bliebe nur die Wallbox, an der wir unsere zwei E-Autos laden. Das sind dann max. 800-1000 kWh im Jahr, die wir dafür Netzbezug haben. Der Rest kommt von der PV. Wenn ich dann 5 ct pro kWh spare, sind das max. 40-50 € im Jahr - wenn ich immer zu günstigen Zeiten laden kann. Das ist in der Regel nachts. Im Sommer lade ich die Autos aber zu mehr als 90% mit PV-Überschuss - das ist allemal billiger. Da wir zudem im Sommer mehr fahren als im Winter, bleiben vielleicht 30 € im Jahr - bei optimistischer Rechnung. Das ist mir den Aufwand nicht wert. Aber wie du sagst: Es kommt immer auf die individuellen Randbedingungen an.