Beiträge von smartuser

    Nach zwei Jahren würde ich mit einem Wertverlust in Höhe von ca. 35-40% rechnen (übliche Wertverluste bei relativ hochpreisigen Autos von der Stange, egal mit welcher Antriebsart).

    Genau diesen hohen Wertverlust habe ich derzeit zumindest bei vielen Verbrennern nicht. Nicht nach 20 Monaten und mit 10 000 km Fahrleistung. Da sind wir unterschiedlicher Ansicht. Den Smart würde ich jetzt auch nicht mit einem wirklich hochpreisigen Auto vergleichen wollen. Bei einem 100 000 € + Auto sind solche Wertverluste üblich, nicht aber bei Autos die im Golf-Segment konkurrieren (was der Smart ja tut).

    Beim Puma liegt der Schwacke-Einkaufspreis für Händler nach 5 Jahren noch bei über 50 % des ursprünglichen Listenpreises - und den konnte man mit gutem Rabatt auf den Listenpreis kaufen...

    Die Diskussion ist aber müßig, entscheiden tut es am Ende der Markt nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. So einfach ist das.

    wieso ist es sonst zu verstehen, dass ein zweijähriger geleaster 80T € EQC mit 10.000 km für 43T € bei MB Händlern verkauft wird?

    Vielleicht auch deswegen, weil der EQC meines Erachtens im Neupreis im Vergleich zur Konkurrenz deutlich zu teuer ist. Wenn denn Mercedes-NL grundsätzlich niedriger kalkulieren würden (weil die andere Einkaufspreise haben), würde man die eigenen Händler schädigen. Kann ich mir eigentlich nicht recht vorstellen. Der EQC ist gebraucht vermutlich nicht besser zu verkaufen.

    Ich habe vor kurzem knapp über 60% des Anschaffungspreises abzüglich BAFA von einem VW Händler geboten bekommen.

    Das Angebot der Mercedes-NL für unseren Brabus hat die 60 % des Anschaffungspreises abzgl. BAFA knapp verfehlt. Nun war ja die BAFA-Prämie beim Brabus nur 3000 € weil smart den Unfug gemacht hat, den Smart Brabus netto über 40 000 € zu legen. Ziemlich ungeschickt. Hätten wir 6 000 € BAFA Prämie erhalten, hätte das Angebot die 60 % leicht überschritten.

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht, bei mobile nach einem #1 BRABUS aus 2023 mit bis 20Tkm zuschauen:

    Das Ergebnis:

    ganze ZWEI Stück zu Kauf: 37.000 und 39.900€.

    Unserer stand bei mobile (Sept 23 EZ, 10 000 km) und der Preis lag unter 37 000 €. Wie gesagt, keine einzige ernsthafte Anfrage (Fake-Anfragen gab es wohl - unter anderem von einem vermutlich gefakten Autohaus aus Finnland...). Und bei mobile waren zumindest zu der Zeit (vor sechs Wochen) mindestens sechs Brabus mit vergleichbarem Bj. und km Leistung unter 20 000 km zu haben. Wenn es jetzt nur noch zwei sind, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die anderen alle verkauft wurden (zumindest nicht für 37 000 € oder mehr). Unsere Anzeige habe ich natürlich gelöscht (daher einer weniger bei mobile). Eher würde ich vermuten, dass die Anzeigen gelöscht wurden, um zu vermeiden, dass der Eindruck von Ladenhütern aufkommt. Dass ein zwei Jahre alter Brabus für 39 900 € verkauft wird, kann ich mir nicht vorstellen. Würde ich auch selbst zu dem Preis nicht kaufen. Bei der Mercedes-NL, bei der wir den #1 Brabus gekauft haben, lag das Angebot bei unter 30 000 €. Die hatten auch deutlich spürbar eigentlich gar kein Interesse.

    für den ankauf wäre dort doch entsprechender verkauf über die bühne gegangen?

    entsprechend der rabatt beim neuwagen schmaler...

    bzw. mit sog. eroberungs-prämien von fremdmarken, gibt es einen extra-topf...

    etc.

    Nein, da wir keine zwei Autos mehr benötigen, wurde der Bestand um ein Fahrzeug abgebaut. Der Kauf eines Neuwagens stand nicht zur Debatte (würde ohnehin ein E-Fahrzeug nur noch leasen). Wie gesagt, der Händler-Einkaufspreis liegt bei knapp 55 % des damaligen Anschaffungspreises. Kann natürlich sein, dass der Händler einen Interessenten für den PUMA hatte. Eroberungsprämie wäre ohnehin flachgefallen, weil ja ein Ford verkauft wurde und bei dem Händler auch ein Ford gekauft worden wäre (was aber wie gesagt nicht der Fall ist). Da wäre bestenfalls eine Treueprämie zum Zug gekommen (wobei ich nicht weiß, ob Ford da eine entsprechende Aktion hat).

    Alte Fähnchenhändler-Weisheit (könnte auch schon von den Rosstäuchern stammen): jeden Tag steht ein dummer auf :D

    Den Ford-Händler, der uns 60 % geboten hat, würde ich jetzt nicht als dumm bezeichnen. Der weiß schon, was er tut. Wir kennen den seit vielen Jahren, das Autohaus ist seit langem erfolgreich im Geschäft (wir haben da auch schon Autos gekauft bzw. geleast). Der Händler-Einkaufspreis nach Schwacke liegt übrigens bei etwa 55 % des damaligen Anschaffungspreises. Das sind einfach andere Wertverlustquoten als bei E-Autos (wobei der Smart gefühlt einen besonders hohen Wertverlust hat).

    Ein schlechtes Gewissen habe ich auch nicht: Es hat für den Käufer offensichtlich gepasst und dumm erschien der mir wirklich nicht. Angebot und Nachfrage kamen einfach ideal zusammen und der Puma ist offensichtlich als Gebrauchtwagen beliebt. Unsere Tochter war auch begeistert von dem Auto. Mal sehen wie ihr Urteil über den #1 ausfällt.

    Darf ich mal fragen, wer 65% des ehemaligen Anschaffungspreises für einen 5 Jahre alten Ford Puma zahlt :huh: ?

    War auch sehr überrascht. Wir hatten nicht mit einem so guten Preis gerechnet. Auto war in einem sehr guten Zustand. War ein Privatverkauf und für den Käufer passte das Auto wohl einfach perfekt. Der Puma scheint sich im Gebrauchtwagenmarkt einer guten Nachfrage zu erfreuen. Selbst ein FORD Händler hat uns 60 % des seinerzeigen Anschaffungspreises geboten. Das Angebot der Mercedes-Niederlassung, bei der wir den Smart gekauft haben, für den zwei Jahre alten Smart war prozentual schlechter...

    Da wir keine zwei Autos mehr brauchen, wollten wir unseren #1 Brabus (knapp zwei Jahre alt, 10 000 km) zu einem fairen Preis verkaufen. Es gab keinen einzigen ernsthaften Kaufinteressenten auf die Verkaufsanzeige. Der von der Mercedes-Niederlassung angebotene Preis war eine Lachnummer. Daraufhin haben wir innerhalb von zwei Wochen den 5 Jahre alten Verbrenner unserer Tochter (Ford Puma) für 65 % des Anschaffungspreises verkauft und unsere Tochter hat den Smart übernommen.


    Durch die Preissenkungen bei Neufahrzeugen sind junge E-Autos meinem Gefühl nach derzeit schwer verkäuflich. Obwohl wir vor zwei Jahren einen jungen i3 zu einem sehr guten Preis verkaufen konnten (den Vorgänger des smart). Den i3 haben wir nur verkauft, weil uns das Display zu klein war. BMW hatte in der letzten Produktionsphase nur noch kleine Displays - von diesem Manko abgesehen, war der i3 ein tolles Auto als Zweitfahrzeug für die Kurzstrecke. Miene Frai ist mehr als vier Jahre i3 gefahren und trauert dem i3 heute noch nach. Der erste war geleast, den zweiten haben wir gekauft. Wir hätten auch den Leasing i3 übernommen, aber der dafür geforderte Preis war damals grotesk.


    Ein E-Auto würde ich heute nicht mehr kaufen, sondern nur noch leasen. Die technische Weiterentwicklung ist nach wie vor rasant und ich gehe davon aus, dass sich auch in der Zukunft gebrauchte E-Autos relativ schwer verkaufen lassen.


    Bei meinem iX1 habe ich übrigens schon bei Abschluss des Leasingvertrags einen Festpreis erhalten, zu dem ich das Fahrzeug am Ende der Leasinglaufzeit übernehmen kann (geht aber aus steuerlichen Gründen nicht bei geschäftlichem Leasing). Der Preis ist gar nicht schlecht, aber wahrscheinlich werde ich doch wieder leasen. Wahrscheinlich ein BEV mit einem etwas größeren Akku. Wir haben drei Stammstrecken, die wir jetzt häufig fahren und die schafft der iX1 hin und zurück nicht ohne unterwegs zu laden. Da wir zu Hause mit Überschuss aus der PV an der eigenen Wallbox laden, ist das dann schon ein Faktor. Mit größerem Akku würde es sofort wieder ein iX1 - das Auto begeistert mich nach wie vor. Die Assistenzsysteme spielen in einer anderen Liga als beim Smart. Zugegeben auch in einer höheren Preisklasse.

    Habe gerade festgestellt, dass nach dem Update der App der digitale Schlüssel sich nicht mehr verbindet (benutze den relativ selten). Zugriff auf Standort (GPS) ist aktiviert. Vor dem Update gab es in dieser Hinsicht keine Probleme.

    Hi, du bist ja jetzt auch nicht erst seit gestern im Forum unterwegs und dieses Thema füllt etliche Seiten hier. Hast du das tatsächlich alles überlesen :huh:

    Ist aber natürlich sehr unprofessionell gelöst von deiner Werkstatt und eine Frechheit, das die dich 40 Kilometer fahren lassen, da die das Problem ja seit min. 18 Monaten kennen.

    Dass das Problem alt ist, war mir schon bekannt. Gerade deswegen hätte ich erwartet, dass eine Mercedes-Niederlassung damit professionell umgeht. Da sich der Thread mit den Erfahrungen Wartung bei Mercedes-Händlern befasst, wollte ich meine Erfahrung dazu beisteuern. Zumindest hätte man ja bei meinem Anruf mal nach Kilometerstand und EZ fragen können.... Witzigerweise kam die erste Meldung Service fällig bei km Stand 9100 - da dachte ich schon fast, dass bei Smart wieder das Wartungsintervall 10 000 km eingeführt wurde....