Beiträge von Schmarti

    Es könnte auch andersrum sein.

    Es wird genau anders herum sein. Sobald ich keine Garantie mehr habe (und wenn ich mir die Garantieversicherungen so angucke wird das nach den 3 Jahren der Fall sein) dann wird der Wagen nur noch zur Pflichtinspektion zu Mercedes gehen, falls diese nicht auch durch eine freie Werkstatt gemacht werden darf. Diese Stundensätze und Komplexität tue ich mir nicht an. Da gebe ich das Geld lieber meiner altbekannten freien Werkstatt, die wirklich gute Arbeit leistet, zuverlässig ist und man als Kunde noch wertgeschätzt wird.

    In Deutschland aufgrund der Schieflastregelung nicht erlaubt. Da geht 1-Phasig max. 20A. --> 4,6kW Ansonsten ist das hier im Forum aber auch schon ausführlich diskutiert worden.

    Leider hat sich herausgestellt, dass es sich leider nicht umsetzen lässt. Problem bei uns: die recht hohe Anhängelast mit 1800kg,

    Das Problem habe ich zum Glück nicht mehr, das Pferd der Frau wird mit seinen jetzt 34 Jahren nicht mehr durch die Gegend gefahren ;)
    Aber ich gucke auch teilweise aus Interesse, was die so ziehen dürften und bei vielen ist da mit 1500kg Schluss. Dementsprechend sind bei uns aber auch die Überlegungen sich einen Wohnwagen zuzulegen vom Tisch. Da warte ich auf die ersten Wohnmobile die auf nem E-Sprinter oder ähnliches aufbauen und freue mich auf die hohe Autarkie dank fetter HV-Batterie, die dann die Aufbaubatterie hoffentlich stützen kann. Das ergibt dann eine ganz neue Definition von V2H :D

    Im Alltag steht unserer auf 90%. Aber das hauptsächlich aus dem Grund, dass ich den Wagen im Winter anstecke, wenn ich nach Hause komme und die Batterie relativ leer ist und ich ihn dann nicht im worst case ne Woche auf 100% stehen lassen will. Im Sommer lade ich fast ausschließlich Überschuss und da ist er aus dem gleichen Grund auf 90% gedrosselt. Wenn aber am nächsten Tag ne Langstrecke ansteht stelle ich ihn auf 100% und Lade dann auch schon über Tag auf die 100% und lasse den Wagen dann auch über Nacht mit den 100% stehen.

    Letztendlich ist es meiner Meinung nach mittlerweile ziemlich egal. Klar die 100% und dann lange stehen lassen stressen den Akku mehr als wenn er auf 90% rum steht. Aber ob wir diese Unterschiede im Laufe eines Autolebens wirklich bemerken wage ich mal stark zu bezweifeln. Für mich ist das ein Auto, dass muss fahren und ich will mich nicht auch noch darum kümmern, wie ich den Akku zu behandeln habe. Dafür gibt es das BMS. Und das sage ich als Elektro-Ingenieur, der Berufsbedingt starkes Interesse an dem Thema hat. Aber wie gesagt der #1 wird bei uns wohl seine 200.000-300.000km machen und dann ist die Karre eh fast nichts mehr wert (genauso wie die ganzen Verbrenner vorher auch schon). Wenn er dann nach 200.000km nur noch 420km WLTP schafft, dann ist das eben so, aber ganz ehrlich diesen Unterschied merkt man im Alltag nicht.
    Dementsprechend lade ich einfach so, wie es gerade am besten passt und auch am HPC ist mir das alles relativ egal. Die Karren sind dafür ausgelegt und wenn man sich so die Werte von Fahrzeugen anguckt die die 300.000km hinter sich haben (ok 95% davon sind Teslas) dann kann man sich da auch entspannt zurück lehnen und einfach laden wie es gerade benötigt wird.

    Leider ist das nicht so einfach, bin gerade selber betroffen. Aussage (und Durchführung) meines Händlers:

    Dann hat mein Händler das anscheinend deutlich einfacher und unkomplizierter gelöst. Ich habe den Fehler bei der Anmeldung zur Inspektion mit gemeldet. Dann kam die Aussage ja müssen wir Probefahren um das Problem zu bestätigen. Anruf am Nachmittag des 1. Tages (hier wurde die Probefahrt durchgeführt und die Inspektion gemacht) Jo Problem ist bestätigt, der Wagen muss noch da bleiben. Wenn alles gut geht ist der Wagen morgen fertig. Ich habe dann am 2. Tag um 15.30 in der Werkstatt angerufen (wollte pünktlich Feierabend machen) und da waren die noch nicht durch. Anruf des Meisters um 17 Uhr: Der Wagen steht zur Abholung bereit, ist gerade von der Probefahrt zurück. Abholung dann am 3. Tag, weil ich keine Lust hatte wieder zurück zu fahren um den Wagen abzuholen.

    Wenn die Werkstatt will, ist das Problem also schnell zu lösen. Und natürlich muss da die Werkstatt das ganze erstmal bestätigen, bevor smart eine Reparatur freigibt, aber das ist doch bei jedem Hersteller so, dass die Werkstatt das bestätigen muss und dann erst der Austausch freigegeben wird.

    Ich finde es ist schon ein merklicher Unterschied, ob ich jetzt 29 min (10-80) oder nur 18min stehe. Klar der #1 ist kein Langstreckenfahrzeug, aber wenn ich damit in den Urlaub fahre, habe ich in 20min die Biopause + Kaffeetrinken / essen erledigt und könnte wieder los. Oder habe wie bei #5 dann auf einmal wieder 9x% im Akku. Das ist schon nett. --> Der Nachfolger wird auf jeden Fall ein 800V-System bekommen.
    Zusätzlich werden dann natürlich auch die größeren Batterien sinnvoll. Auch wenn die 62kWh des #1 im Alltag ausreichen, wenn man mal Langstrecke fährt wären da 80-100kWh schon nice to have.
    Somit wird der Nachfolger sich wohl an diesen Parametern messen lassen müssen: Real-Reichweite der ersten Etappe 100-10% 400-450km. Weitere Etappen mit 80-10% 300-350km. Und Ladezeit 10-80% in unter 20min. Aktuell steht da der neue Volvo EX60 mit der großen Batterie hoch im Kurs. Aber mal abwarten, was sich da tun wird.

    P.S. mir ist klar, dass man den EX60 von der Größe und allem nicht mit dem #1 vergleichen kann. Aber einen Kompromiss wird man eingehen müssen und das wird bei uns dann bedeuten, dass es ein größeres Auto wird und der #1 als Zweitwagen für den Alltag und meine Frau bleibt ;)

    Wir haben jetzt knapp 60.000km runter und bislang keinen umplanmäßigen Werkstattaufenthalt gehabt. Klar die ganzen KDM und der Rückruf wegen dem Gurt wurde gemacht, aber ansonsten waren wir nur für die Inspektion in der Werkstatt. Ende des Monats dann die 2. Inspektion. Ich erwarte allerdings keinerlei Auffälligkeiten. Beim Wechsel auf die WR (lasse ich immer in der Subaru-Werkstatt durchführen wo mein vorheriger Impreza herkam, der nebenbei aber auch als freie Werkstatt arbeitet) und die waren sehr überrascht wie gut der Wagen von unten aussieht. (Vorurteile, weil der Wagen ja technisch gesehen ein Chinese ist)

    Letztendlich wird da kein Hersteller bei den HV-Batterien bewusst schlechte Qualität verbauen. Das Problem ist nur bei den meisten Herstellern, dass die darauf angewiesen sind, dass auch der Zulieferer die Qualität liefert, die bestellt wurde. Teilweise weiß man zu Beginn aber als Hersteller auch nicht zu 100% wie die Batterien des Zulieferers performen. Das findet man dann hoffentlich rechtzeitig heraus, bevor es zu Problemen im Feld kommt und kann dann noch die notwendigen Maßnahmen einleiten.
    Aber zum Thema: Soweit ich weiß, haben die #s in Europa andere Batterien (anderer Lieferant) und sind nicht von dem Problem betroffen. Das ist aber auch ein ganz normales Verhalten eines Herstellers, dass er für unterschiedliche Märkte unterschiedliche Zulieferer verwendet. Damit reduziert man das Risiko, falls ein Lieferant mal Lieferprobleme oder ähnliches hat.