Beiträge von Schmarti

    Die (theoretischen) 300 km kann ich auf der AB nur im Sommer erreichen wobei meine Zielgeschwindkeit im ACC ode Smart Pilo auf 130 km/h eingestellt ist. Im Winter sind es dann eher 250 km.

    Ich stimme dir zu, dass man mit realistischen Reichweite rechnen muss. Diese Angabe ist aber für mich eine realistische Reichweite, weil das die Entfernung ist, die wir im Winter auf dem Weg zum Skifahren --> Wetter wie man es eben im Januar / Februar hat von zuhause zum ersten Ladestop planen. Tempo ist 120 SmartPilot und dann eben das was dank Baustellen usw. auf der A3 aus möglich ist. Auf der Etappe fahren wir dann von 100% auf 5-8% am HPC.

    Sehe ich auch so, die Einstellung im Auto hat damit eigentlich nichts zutun, solange diese höher liegt als die Wallbox kann sollte diese keine Auswirkung haben. Ausprobieren kannst du es natürlich trotzdem, aber bei jedem Neustart stellen die #s wieder auf 32A hoch.

    Es wäre hier hilfreich, wenn du uns mehr Infos zur Wallbox geben könntest und was da ggf. eingestellt sein könnte, so ist das ganze doch ein Glaskugel gucken :)

    Und 50 Kilometer Reichweite von im Alltag realistisch möglichen 200-250 Kilometern behalte ich gerne im Akku.

    Selbst wenn wir im Winter (Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt) nur Autobahn fahren sind im Alltag 300km möglich.

    Und was die Gelassenheit angeht, da ist die Frage eher wie viel fahre ich denn so am Tag. Wenn ich im Normalfall 50-100km am Tag fahre (was für den durchschnitt in D schon viel ist) dann wären selbst bei deinen 250km das locker machbar, da man zuhause das Fahrzeug immer direkt anstecken würde, sonst würde ja der gesamte Stromhandel und das Nutzen als Speicher nicht funktionieren. Also ja da ist man dann massiv gelassener.
    Wir haben am Anfang auch nur öffentlich laden müssen und der Komfortgewinn mit einer eigenen WB ist schon immens. Wo man früher überlegt hat, wenn man Nachts mit fast leerem Auto im Winter nach Hause gekommen ist, stelle ich mich jetzt noch ne halbe Stunde an den Schnelllader, weil ich den Akku vorkonditionieren konnte, oder reicht es morgen früh noch, denkt man sich jetzt einfach ach ja egal, in der Zeit in der ich schlafe würde das Auto entspannt mehr als 100% laden können.

    Bei geplant langer Haltedauer des Fahrzeugs würde ich das nie machen, als Leasingkunde kann man das anders sehen.

    Das muss letztendlich jeder für sich selber entscheiden, aber wir haben den #1 gekauft und auch bei einer Haltedauer von 200.000km würde ich mir da keine Sorgen drüber machen. Und wenn der Wagen bei 200.000km von der Karosserie noch gut ist, dann wird er auch als Zweitwagen noch weiterfahren.
    Man weiß ja mittlerweile, dass die Akkus deutlich robuster sind als die meisten befürchten.

    Du weißt aber schon, dass du beim Entkoppeln das Fahrzeug komplett von deiner ID trennst und dann quasi bei Null wie bei Auslieferung anfängst? Da würde ich dann doch lieber die App neu installieren, bzw. erstmal aus der App ausloggen und wieder einloggen. Das Risiko wäre mir zu hoch, dass es dann noch komplizierter wird das Fahrzeug wieder neu zu verbinden..
    Falls du im Fahrzeug abgemeldet warst nimm einfach die Drittanbieter Apps, mit denen klappt das eigentlich problemlos.

    ber eine "gestresste" Fahrzeugbatterie noch zusätzlich abzunudeln, weil gerade mal keine Sonne scheint und die Waschmaschine Strom braucht am Abend?

    Die Batterie im Auto lacht darüber, wenn sie die Leistung für dein Haus bereitstellen muss.. Selbst bei aktiver Waschmaschine und zeitgleich Kochen wirst du nicht über 5kW ziehen. Das ist für die Batterie weder Stress noch sonstiges. Klar wenn man das massiv treibt, dann wird man da irgendwann was merken, aber der typische Anwendungsfall, bei dem die Batterie des Fahrzeugs auch in einem günstigen Ladezustand gehalten wird, ist einfach keine Belastung für die Autobatterie.
    Beispiel: Wenn ich heute bei Temperaturen um die 10° und Heizung + WW über Wärmepumpe die Energie nicht aus meiner Hausbatterie, sondern aus dem Smart ziehen würde, würde mich das unter 50km Reichweite kosten.
    In Summe wäre es für alle, die eine PV-Anlage und bereits einen "kleinen" Speicher zuhause haben, also eine gute Sache, wenn man das Fahrzeug zusätzlich in der Übergangszeit als weiteren Speicher nutzen könnte. Sobald man dann noch netzdienlich im Stromhandel teilnimmt, wird die Sache mit dem Fahrzeug erstrecht interessant, insbesondere mit dem 22kW Lader. Da kann ich dann zu den günstigen Zeiten für ein paar Cent den Strom einkaufen und mich selber in den Phasen in denen es dann 50Cent kostet versorgen und zeitgleich den Strom, den ich für wenige Cent gekauft habe für 50cent wieder verkaufen. Wenn man das mal durchrechnet bekommt man im Jahr entspannt einen 4-Stelligen Betrag zusammen und es kostet mich ggf. ein paar wenige %-Punkte im SoH. Und wenn man sich dann noch die Studien anguckt, wie gut die Akkus bei Teslas noch nach über 300.000km sind, dann muss man sich da über den Verschleiß durch solche Aktionen im Vergleich zu dem Gewinn auch keine Gedanken machen.