Beiträge von Schmarti

    Ich denke eher, dass wir hier das Scenario erleben werden, dass die Hersteller unterschiedliche Akkus anbieten werden.
    1. Die günstige Lösung, die wenig Kapazität und langsame Ladeleistungen haben wird.
    2. Die teure Lösung mit schneller Ladezeit und großem Akku.

    3. ggf. kleiner Akku, schnelle Ladezeit im Mittlerem Preissegment

    4. Je nachdem wie die Akkus sind Riesen Akku, mittlere Ladezeit. Wobei ich diese Option vermutlich eher als Riesen Akku, schnelles Laden im High-End Bereich sehe.


    Aber wir werden es sehen, was die Zukunft bringt. Letztendlich denke ich werden wir hier durch die Akkugröße und Ladeleistung in der Zukunft den Preisunterschied bei den Kompaktwagen zwischen dem günstigen 20.000€ Fahrzeug und dem High-End Fahrzeug für 40-50k€

    Spannender wäre doch: entscheide dich für eines von beidem! ;) und noch verlockender gemacht,


    100 kWh Akku aber weiterhin 30 min fürs laden. Oder. In 10 min laden dafür nur 50 kWh.

    Nein für mich wäre der Sweet-Spot unter der Annahme des Verbrauchs des #1: 70kWh Akku und 12min Laden.
    Klar wenn der Wagen deutlich effizienter würde, dann könnte auch die Batterie kleiner werden.
    Also für mich wäre der Sweet-Spot 400km reale Reichweite bei 130km/h von 100-10% und ca. 300km von 10-80% und dann Ladezeiten von ca. 10min 10-80%.

    Welche Ladeleistungen, Batteriekapazitäten und sonstiges dahinter stecken ist mir relativ egal :D

    Ich finde diese Diskussion ist halt schwierig und irgendwo unnötig. Ich denke keiner wird sich beschweren, wenn der Akku in 12min von 10-80 oder in 20min dann auf 90-95% ist. Ist halt für die Pausen auf der Langstrecke schon deutlich geiler.
    Ich muss sagen für mich persönlich wäre nen 80kWh Akku und damit dann reale 400km bei 100% und dann Ladezeiten auf 80% von 12 min optimal. Wobei ich das dann auch schon bei nem 70kWh Netto Akku schon als ausreichend empfinden würde. Nach 3-4 Stunden mal ne kurze Bio-Pause und das Auto ist wieder voll sehe ich nicht als Problem.
    Was den Akku angeht: Klar die hohen Laderaten sind für den Akku Stress, aber letztendlich wird das ganze auch durchs BMS überwacht und gesteuert und dann ist das auch nicht ganz so schlimm und die meisten laden eh eher selten an HPC-Säulen die diese Massive Ladeleistung bereitstellen. Und für die Vertreter die ihre Karren dann täglich so schnell laden ist das auch egal, deren Fahrzeuge gehen ja eh nach 2 Jahren wieder weg.
    Auf der anderen Seite muss man hier aber auch sagen, dass dafür unsere Ladeinfrastruktur noch nicht wirklich ausgelegt ist. Wenn ich mir bspw. gestern einen unserer Ladestops in Wertheim bei Home of E ansehe, da hat so gut wie keiner die maximale Laderate bekommen. Dort waren die 20 verfügbaren Elektra HPC dauerhaft voll belegt. Wenn ich es richtig gesehen haben stehen dort 3x 400kW HPC mit 2 Anschlüssen, 1x 400kW HPC mit nur einem Anschluss und ansonsten sind alles 300kW HPC mit 2 Anschlüssen. Damit waren dann alle Säulen bei max. 150-200kW. Klar reicht für die meisten Fahrzeuge noch aus, aber für die Lademonster sind dann 150kW schon ne deutliche Einschränkung und die 12min kann man vergessen.
    Da kann man dann eigentlich nur Ionity anfahren oder darauf hoffen, dass Tesla die neuen echten V4 schnell ausrollt und an den Standorten an denen bereits die V4-Säulen installiert sind auch die Gleichrichter von V3 auf V4 mit jetzt 800V-Technologie Update.

    So, da es hier ja immer wieder Diskussionen um die Reichweite (unteranderem meinen Angaben was wir mit dem #1 Verbrauchen) und Ladeleistung des #1 gibt: Wir sind gestern aus dem Urlaub zurück gekommen. Fahrstrecke Rauris in Österreich gestartet mit 100% nach Solingen. Beigefügt ein Bild des BC zum Verbrauch.
    Gefahren wurde wo es ging Tempomat 120. Aber wie es ja immer so ist in Deutschland leider war die A9 und insbesondere die A99 sowie die A3 ab Bonn sehr viel Verkehr und stockender Verkehr, sowie insgesamt die Baustellen und Geschwindigkeitsbegrenzungen die dann die Durchschnittsgeschwindigkeit auf 97km/h beschränkt haben. Ich denke mit den Angaben kann sich jeder selber ein Bild davon machen, ob der #1 ein passendes Auto ist. Klar ich hätte mir auch wieder gewünscht, dass die erste Etappe für 400km reicht und 10-80 bei entspannten 300km ist, aber das ist mit dem #1 eben nicht machbar und für die Urlaubsfahrten für uns auch verschmerzbar, da es dieses Mal mit den notwendigen Biopausen sogar bei der Reichweite des #1 es nicht geklappt hat.
    Geladen haben wir aufgrund von vorzeitig notwendigen Biopausen und aufgrund einer aktuell defekten heimischen Wallbox insgesamt 4x, wobei der erste "Ladestop" nur 8min waren. Aber wenn der Wagen eh steht kann auch das Kabel rein. Geschafft hätten wir die Strecke mit 2 Ladestops.

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    Zum Thema Ladesäulen: Wie immer sind wir mit der Tesla Mitgliedschaft für einen Monat unterwegs gewesen. Sowohl auf dem Hin als auch auf dem Rückweg eigentlich ohne Auffälligkeiten. Insgesamt ging die Fahrt bis nach Udine in Italien, wir haben nur auf dem Rückweg noch einen Zwischenstop in Österreich gemacht und dementsprechend habe ich nur ab da den Verbrauch fotografiert.

    Sowohl in Deutschland, Österreich als auch in Italien hatte ich an den V3 und V4 SuC keinerlei Probleme und der #1 hat mit 149-158 kW geladen. Lediglich der V2 in Flachau hat etwas "Probleme" gemacht. Hier habe ich lediglich 100kW bekommen, obwohl keiner direkt neben mir stand und ich somit die 150kW hätte bekommen müssen. Aber auch das Model Y von Freunden die mit uns unterwegs waren hat dort nur mit max. 125kW geladen. Es schien also an dem grundsätzlich recht stark ausgelastetem Ladepark gelegen zu haben, auch wenn wir beide die meiste Zeit alleine an einem der Gleichrichter hingen, also die B-Säule frei war. Ich schiebe die "schlechte" Ladeleistung dementsprechend hier dem Ladepark zu und nicht dem #1 oder grundsätzlich Tesla.

    Insgesamt war ich wieder zufrieden mit der Urlaubsfahrt. Es lief alles problemlos und ohne technischen Schwierigkeiten bei der Ladesäule.

    Ich würde hier erstmal die üblichen Maßnahmen vornehmen um zu prüfen ob alles richtig eingestellt ist

    1. Aus denn Apps ausloggen und neu einloggen
    2. Prüfen ob man im Fahrzeug angemeldet ist
    3. Prüfen ob alle Einstellungen im Bereich Datenschutz richtig gesetzt sind. Ggf. einmal deaktivieren und wieder neu aktivieren
    4. Kommunikationsmodul zurücksetzen.
    5. Im Zweifel nen Tag später nochmal prüfen ob die Daten wieder kommen.


    Sehr wahrscheinlich funktioniert dann alles wieder.

    Prüfe mal, ob es irgendwo einen Aufkleber in der Wallbox gibt, auf der das Passwort abgedruckt ist. Falls es wirklich ein vom Installateur festgelegtes Passwort ist müsste es aber eigentlich auch irgendwie die Möglichkeit geben wieder in die Box rein zu kommen, oder das Passwort zurück zu setzen.

    So eine Stecker besteht eigentlich nur aus:
    7 Kontaktstifte mit den angeschlossenen Adern (L1, L2, L3, N, PE, CP, PP)

    Schraub-, Crimp- oder Presskontakte zur Verbindung der Leitungen

    Zugentlastung für das Kabel
    Den PP-Widerstand (zwischen PP und PE)

    Meine Frau würde das gut finden, aber dann müsste man da auch eine gewisse Einstellmöglichkeit haben wie oft das Intervall dann triggern soll. Alle 10-15s, die die meisten Fahrzeuge da haben, ist auch ihr viel zu häufig und somit hat sie auch bei den vorherigen Fahrzeugen immer selber den Heckwischer für 1-2 Wischbewegungen aktiviert, wenn sie der Meinung war man sieht nichts mehr nach hinten. Ich persönlich benutze den Heckwischer ja eigentlich nie :D So schlimm sahen meine Heckscheiben selten aus, dass ich mir dachte jetzt muss er wischen :D
    Dementsprechend vermissen wir hier auch keine Funktion, aber das heißt natürlich nicht, dass es für andere nicht ein sinnvoller Wunsch ist. Aber hier hat smart bislang keine Veränderungen vorgenommen.