mit "Berührungsängsten" zum Thema E-Mobilität
Das ist ja ein anderes Thema
Aber zumindest bei uns in der Region ist es kein Problem dann einfach einen anderen ohne solche Ängste zu nehmen ![]()
mit "Berührungsängsten" zum Thema E-Mobilität
Das ist ja ein anderes Thema
Aber zumindest bei uns in der Region ist es kein Problem dann einfach einen anderen ohne solche Ängste zu nehmen ![]()
Ich kenne keine Werkstatt, die sagen würde, ich mache keinen Batterietest, wenn ich da den Wagen hin fahre und sage ich will einen Batterietest und bezahle den dann natürlich auch. Warum sollten die da denn auch auf den Hersteller verweisen? Klar wenn ich denen jetzt sage, dass die das dann auch auf Garantie tauschen sollen usw. ist das was anderes, aber ich rede hier von einer Werkstattleistung die Batterietest heißt und da sehe ich keinerlei Zusammenhang mit der Garantie.
Sobald dieser Prozess startet, verliert die HV-Batterie täglich 3 bis 5 % an Ladung.
Warum bringst du den Wagen dann nicht bspw. zu einem Bosch-Service der einen Batterietest machen soll und legst den dann bei deiner Werkstatt vor?
Aber vielleicht stimmt da bei meinem was nicht?
Nein das was deiner da macht ist das normale Verhalten.
Ärgerlich ist hier nur, dass die Werkstätten sich bei dem Thema teilweise so quer stellen und wir deswegen hier schon Seiten gefüllt haben. Das Thema sollte eigentlich ganz einfach und schnell zu diagnostizieren sein und dann gibt es eben ne neue Batterie.
Aber wenn ich mir hier bei manchen die Leidensgeschichte anhöre, dann hätte ich dazwischen schon lange selber die Batterie tauschen lassen, bzw. die Batterie bei einem Bosch-Service am Tester testen lassen und wäre damit dann zu Mercedes und hätte denen da schwarz auf weiß hin gelegt, dass die Batterie Schrott ist und wenn die dann immer noch sich geweigert hätten, wäre eben eine neue Batterie auf eigene Kosten rein gekommen, die 70€ hat man doch schnell wieder raus, wenn ich hier lese 10% SoC-Verlust in einer Woche...
Für eine breite Akzeptanz sind diese Preise (und die Notwendigkeit für Abos) einfach nicht tragbar
Dieses Argument kann ich ehrlicherweise absolut nicht nachvollziehen. Habe da gestern erst eine schöne Grafik zu gesehen in dem die Preise vergleichen wurden. Finde die leider nicht wieder. Aber wenn ich mir das jetzt bei den aktuellen Preisen ausrechne für die kWh-Preise die ich in Düsseldorf an einer AC-Säule zahlen würde (ich nehme hier Düsseldorf als Beispiel weil ich mit dem #1 in Düsseldorf über 1 Jahr als Laternenparker gelebt habe) und verwende für den Vergleich jetzt mal den Fiat 500, da es den sowohl als E-Auto als auch als Verbrenner gibt und somit ein direkter Vergleich möglich ist. Rechne ich hier jetzt den Verbrenner mit 5,3L/100km und das E-Auto mit 14,9kWh/100km (WLTP-Angaben) Kosten mich bei einem Benzinpreis von 2,00€ (E10) 100km mit dem Verbrenner: 10,60€. Das E-Auto bei einem Ladepreis von 0,44€ an den AC-Säulen der Stadtwerke Düsseldorf (ohne Abo) kostet mich auf 100km: 6,56€.
Wer jetzt also sagt, dass das die Preise bei reinem öffentlichen Laden nicht akzeptabel sind im Vergleich zum Verbrenner hat die Rechnung nie gemacht. Und auch beim Verbrenner war es schon immer so, dass man auf der Langstrecke gucken sollte, wo man tankt, denn direkt an der Autobahn hat man auch horrende Aufschläge bezahlt.
Naja letztendlich haben wir aber den gesamten Preisjungel schon dem Eingriff der Regierung zu verdanken. Früher gab es ja mal Tarife, bspw. EnBW die vorher gesagt haben bei uns kostet es xx ct, bei Roaming-Partnern yy ct bei Premium Partnern zz ct. Damit war vorher klar was ich wann wo zu bezahlen habe.
Weiterhin muss jede Säule per Kreditkarte freischaltbar/bezahlbar sein. Was ich dabei jedoch ein Unding finde ist, dass das AdHoc-Laden per Kreditkarte dann deutlich teurer sein kann als eine Registrierung beim Anbieter um dann über dessen App günstiger zu laden und trotzdem per Kreditkarte zu bezahlen. Das Problem was ich hierbei nur sehe ist, wenn die Regierung da jetzt wieder vorgaben macht, dann wird eben der Preis für die kostenlosen "Abos" angehoben und das Direktzahlen etwas günstiger und keiner hat was gewonnen. Denn sind wir mal ehrlich, wie viele Accounts hat man am Ende des Tages wirklich, bzw. braucht man wirklich?
Wenn ich mir da mal mein Handy angucke: Ja ich habe etliche Apps von den verschiedenen Ladenetzbetreibern installiert, aber genutzt habe ich bislang eigentlich nur: EnBW, Tesla, Tank-E (AC-Laden in Köln), Ladenetz (AC-Laden in Düsseldorf und Wiesbaden (und hier habe ich nicht einmal mehr einen Account sondern nutze es für das einfachere AdHoc Laden))
Dann ist die 12Volt nach wenigen Tagen leer bzw. die Spannung fällt dann unter die Schwellwerte.
Mit diesem Problem haben die gerade 2 Stück in der Werkstatt. Smart weiß auch nix.
Weiß hier jemand etwas dazu?
Die spannende Frage die ich jetzt als erstes Stellen würde: Wurde die 12V-Batterie mit einem vernünftigen Batterietestgerät überprüft? Lediglich das Messen mit einem Multimeter hilft hier nicht.
Falls nach der Diagnose mit einem ordentlichen Batterietester die Batterie für i.O. befunden wird, dann muss die Werkstatt eben klassisch prüfen welches Steuergerät nicht sauber schlafen geht. Ist eine blöde Arbeit, aber das sollte eigentlich eine vernünftige Werkstatt wissen was da zu tun ist.
Alternativ wenn in der Werkstatt schon ein weiteres Fahrzeug mit dem Problem steht könnte man auch einfach mal testweise ne neue 12V-Batterie einbauen und gucken was passiert.
Ansonsten bleibt nur die mühselige manuelle Diagnose welches Steuergerät nicht schlafen gehen will.
Kann trotzdem nicht verstehen, warum es bei den verschiedenen Herstellern so Unterschiede beim Thema Inspektion gibt.
Das war doch schon immer so, auch beim Verbrenner gab es je nach Hersteller unterschiedliche Intervalle. Am häufigsten waren da dann 15.000, 20.000, 30.000km und 1 oder 2 Jahre vertreten. Und damit hat ja auch jeder Hersteller sein eigenes "Süppchen" gekocht. Und wenn ich hier jetzt berechne, dass ich dann im Schnitt nach 90.000km 1600€ für die Inspektionen bezahlt habe, dann ist das immer noch günstiger als mein Verbrenner zuvor, der alle 15.000km in die Inspektion und alle 30.000km zusätzlich alle Flüssigkeiten gewechselt haben wollte.
Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass ich die Inspektionskosten in Ordnung finde, die Mercedes hier aufruft, aber da es aktuell (soweit ich weiß) noch keine freien Werkstätten gibt, die den Service nach Herstellervorgaben machen können, muss man da dann eben aktuell leider mit leben und beim nächsten Modell vorher gucken was die zu erwartenden Inspektionskosten sind. Wobei ich immer noch die Hoffnung habe, dass ich zumindest die Inspektion A dann bei 90.000km in einer freien Werkstatt machen kann und diese hoffentlich bis zur Inspektion B bei 120.000 dann in 2-3 Jahren auch die gesamten Flüssigkeiten nach Herstellervorgaben tauschen kann.