Beiträge von Schmarti

    Gehört bei mir zur Wintervorbereitung. Passendes Öl einmal in die ganzen Türscharniere, auf die Seilzüge, die Gummidichtungen rund um die Fenster behandeln und wenn ich das Ölspray schon mal in der Hand habe auch ne ordentliche Ladung auf den Verschlussnippel des Ladedeckels. Bislang in den fast 3 Jahren und auf knapp 70.000km erst 2-3x das Problem gehabt, dass der erst nach dem abschließen und erneut aufschließen mit entriegelt hat. Hat bislang auch gegen das Einfrieren der Türen sehr gut geholfen und ich hatte auch im Hochgebirge nie Probleme damit.

    Ich tippe auf thermische Probleme (fehlende Kühlung beim Laden), obwohl es nur 20°C Außentemperatur waren.

    Wenn ist das aber ein individuelles Problem bei deinem #1. Ich habe vor ein paar Wochen bei 40° den Wagen am HPC ohne Probleme in 30min von 10-80% bekommen. Auch die Urlaubsfahrt hat ohne Probleme funktioniert, da stand der Wagen nachdem er bereits 800km hinter sich hatte in Italien bei 38° in der prallen Sonne auf einem Parkplatz (Betonwüste) und hat sich 158kW an einem Tesla V4 SuC gezogen und die normale Ladekurve bis 70% gehalten. Da habe ich abgebrochen weil ich nicht mehr mehr brauchte.

    Auf den nächsten Rastplatz (A2 Lippetal Süd). Alle raus, Anhänger abgesteckt. Smart verriegelt. Entriegelt. Keine Veränderung. Wiederholung. Wieder keine Veränderung.

    Da hättest du 15 Minuten warten müssen, bis der Wagen wirklich schlafen gegangen ist oder eben einmal kurz den besagten 12er Reset. Klar sowas ist absolut ärgerlich und darf eigentlich nicht passieren. Gerade wenn man auf die Langstrecke will ist das besonders ärgerlich, aber wir sitzen nun einmal in rollenden Computern und da kann sich immer mal was aufhängen. Leider gibt es da keine einfache Möglichkeit einmal wirklich alle Steuergeräte neu zu starten außer die Batterie abzuklemmen oder eben die 15-20 min zu warten bis der Wagen schlafen geht. Auf einer Langstrecke passiert das aber halt leider eher nicht, da man in den Pausen an der Ladesäule hängt und der Wagen dann nicht schlafen geht.

    Das Problem mit dem Laden ist natürlich ärgerlich, wobei eben die Tatsache, dass neue Säulen noch nicht aktiviert sind jetzt etwas ist, da kann man sich drüber ärgern, aber man sollte sich lieber freuen, dass die neue Säulen und dann noch gespannfreundlich errichten. Das schwanken und immer wieder abbrechen der Ladung ist natürlich ein ganz anderes Thema und ist eigentlich nicht normal und habe ich bislang auch nur erlebt, wenn sich neben mir einer angesteckt hat.

    Ich habe jetzt mal nur die größerer Reichweite und 800V gewählt. Dass an der SW noch einiges an Luft nach oben ist ist glaube ich allen klar und da sollte smart auf jeden Fall bei einem Facelift auch mit dran. Somit klar bessere SW + Assistenzsysteme auf den Stand der Zeit bringen ist natürlich auch Pflicht. Da bei mir aber die VZE gut funktioniert habe ich das nicht ausgewählt.
    Der einzige Grund, warum ich wieder auf irgend ein Werksradio wechseln würde wäre, wenn ich eine sehr gute Ladeplanung mit Filter nach Anbieter und SoC am Lader + Ziel + Zuhause bekomme, ansonsten bleibe ich wie schon seit Jahren bei CarPlay.

    PAKO Vielleicht nochmal einen allgemeinen Punkt Verbesserung der SW + Assistenzsysteme unabhängig von der VZE aufnehmen? Ich fände bspw. auch eine Verbesserung des Matrixlicht auf Premiumniveau gut.

    Ich denke eher, dass wir hier das Scenario erleben werden, dass die Hersteller unterschiedliche Akkus anbieten werden.
    1. Die günstige Lösung, die wenig Kapazität und langsame Ladeleistungen haben wird.
    2. Die teure Lösung mit schneller Ladezeit und großem Akku.

    3. ggf. kleiner Akku, schnelle Ladezeit im Mittlerem Preissegment

    4. Je nachdem wie die Akkus sind Riesen Akku, mittlere Ladezeit. Wobei ich diese Option vermutlich eher als Riesen Akku, schnelles Laden im High-End Bereich sehe.


    Aber wir werden es sehen, was die Zukunft bringt. Letztendlich denke ich werden wir hier durch die Akkugröße und Ladeleistung in der Zukunft den Preisunterschied bei den Kompaktwagen zwischen dem günstigen 20.000€ Fahrzeug und dem High-End Fahrzeug für 40-50k€

    Spannender wäre doch: entscheide dich für eines von beidem! ;) und noch verlockender gemacht,


    100 kWh Akku aber weiterhin 30 min fürs laden. Oder. In 10 min laden dafür nur 50 kWh.

    Nein für mich wäre der Sweet-Spot unter der Annahme des Verbrauchs des #1: 70kWh Akku und 12min Laden.
    Klar wenn der Wagen deutlich effizienter würde, dann könnte auch die Batterie kleiner werden.
    Also für mich wäre der Sweet-Spot 400km reale Reichweite bei 130km/h von 100-10% und ca. 300km von 10-80% und dann Ladezeiten von ca. 10min 10-80%.

    Welche Ladeleistungen, Batteriekapazitäten und sonstiges dahinter stecken ist mir relativ egal :D

    Ich finde diese Diskussion ist halt schwierig und irgendwo unnötig. Ich denke keiner wird sich beschweren, wenn der Akku in 12min von 10-80 oder in 20min dann auf 90-95% ist. Ist halt für die Pausen auf der Langstrecke schon deutlich geiler.
    Ich muss sagen für mich persönlich wäre nen 80kWh Akku und damit dann reale 400km bei 100% und dann Ladezeiten auf 80% von 12 min optimal. Wobei ich das dann auch schon bei nem 70kWh Netto Akku schon als ausreichend empfinden würde. Nach 3-4 Stunden mal ne kurze Bio-Pause und das Auto ist wieder voll sehe ich nicht als Problem.
    Was den Akku angeht: Klar die hohen Laderaten sind für den Akku Stress, aber letztendlich wird das ganze auch durchs BMS überwacht und gesteuert und dann ist das auch nicht ganz so schlimm und die meisten laden eh eher selten an HPC-Säulen die diese Massive Ladeleistung bereitstellen. Und für die Vertreter die ihre Karren dann täglich so schnell laden ist das auch egal, deren Fahrzeuge gehen ja eh nach 2 Jahren wieder weg.
    Auf der anderen Seite muss man hier aber auch sagen, dass dafür unsere Ladeinfrastruktur noch nicht wirklich ausgelegt ist. Wenn ich mir bspw. gestern einen unserer Ladestops in Wertheim bei Home of E ansehe, da hat so gut wie keiner die maximale Laderate bekommen. Dort waren die 20 verfügbaren Elektra HPC dauerhaft voll belegt. Wenn ich es richtig gesehen haben stehen dort 3x 400kW HPC mit 2 Anschlüssen, 1x 400kW HPC mit nur einem Anschluss und ansonsten sind alles 300kW HPC mit 2 Anschlüssen. Damit waren dann alle Säulen bei max. 150-200kW. Klar reicht für die meisten Fahrzeuge noch aus, aber für die Lademonster sind dann 150kW schon ne deutliche Einschränkung und die 12min kann man vergessen.
    Da kann man dann eigentlich nur Ionity anfahren oder darauf hoffen, dass Tesla die neuen echten V4 schnell ausrollt und an den Standorten an denen bereits die V4-Säulen installiert sind auch die Gleichrichter von V3 auf V4 mit jetzt 800V-Technologie Update.

    So, da es hier ja immer wieder Diskussionen um die Reichweite (unteranderem meinen Angaben was wir mit dem #1 Verbrauchen) und Ladeleistung des #1 gibt: Wir sind gestern aus dem Urlaub zurück gekommen. Fahrstrecke Rauris in Österreich gestartet mit 100% nach Solingen. Beigefügt ein Bild des BC zum Verbrauch.
    Gefahren wurde wo es ging Tempomat 120. Aber wie es ja immer so ist in Deutschland leider war die A9 und insbesondere die A99 sowie die A3 ab Bonn sehr viel Verkehr und stockender Verkehr, sowie insgesamt die Baustellen und Geschwindigkeitsbegrenzungen die dann die Durchschnittsgeschwindigkeit auf 97km/h beschränkt haben. Ich denke mit den Angaben kann sich jeder selber ein Bild davon machen, ob der #1 ein passendes Auto ist. Klar ich hätte mir auch wieder gewünscht, dass die erste Etappe für 400km reicht und 10-80 bei entspannten 300km ist, aber das ist mit dem #1 eben nicht machbar und für die Urlaubsfahrten für uns auch verschmerzbar, da es dieses Mal mit den notwendigen Biopausen sogar bei der Reichweite des #1 es nicht geklappt hat.
    Geladen haben wir aufgrund von vorzeitig notwendigen Biopausen und aufgrund einer aktuell defekten heimischen Wallbox insgesamt 4x, wobei der erste "Ladestop" nur 8min waren. Aber wenn der Wagen eh steht kann auch das Kabel rein. Geschafft hätten wir die Strecke mit 2 Ladestops.

    IMG_4101.jpg


    Zum Thema Ladesäulen: Wie immer sind wir mit der Tesla Mitgliedschaft für einen Monat unterwegs gewesen. Sowohl auf dem Hin als auch auf dem Rückweg eigentlich ohne Auffälligkeiten. Insgesamt ging die Fahrt bis nach Udine in Italien, wir haben nur auf dem Rückweg noch einen Zwischenstop in Österreich gemacht und dementsprechend habe ich nur ab da den Verbrauch fotografiert.

    Sowohl in Deutschland, Österreich als auch in Italien hatte ich an den V3 und V4 SuC keinerlei Probleme und der #1 hat mit 149-158 kW geladen. Lediglich der V2 in Flachau hat etwas "Probleme" gemacht. Hier habe ich lediglich 100kW bekommen, obwohl keiner direkt neben mir stand und ich somit die 150kW hätte bekommen müssen. Aber auch das Model Y von Freunden die mit uns unterwegs waren hat dort nur mit max. 125kW geladen. Es schien also an dem grundsätzlich recht stark ausgelastetem Ladepark gelegen zu haben, auch wenn wir beide die meiste Zeit alleine an einem der Gleichrichter hingen, also die B-Säule frei war. Ich schiebe die "schlechte" Ladeleistung dementsprechend hier dem Ladepark zu und nicht dem #1 oder grundsätzlich Tesla.

    Insgesamt war ich wieder zufrieden mit der Urlaubsfahrt. Es lief alles problemlos und ohne technischen Schwierigkeiten bei der Ladesäule.

    Ich würde hier erstmal die üblichen Maßnahmen vornehmen um zu prüfen ob alles richtig eingestellt ist

    1. Aus denn Apps ausloggen und neu einloggen
    2. Prüfen ob man im Fahrzeug angemeldet ist
    3. Prüfen ob alle Einstellungen im Bereich Datenschutz richtig gesetzt sind. Ggf. einmal deaktivieren und wieder neu aktivieren
    4. Kommunikationsmodul zurücksetzen.
    5. Im Zweifel nen Tag später nochmal prüfen ob die Daten wieder kommen.


    Sehr wahrscheinlich funktioniert dann alles wieder.