Das ist zb. ein Bericht von Ende November. 3500 Euro Verlust pro Fahrzeug
Da das Thema ziemlich OT ist, nur noch eine kleine Anmerkung. Es ist immer die Frage, wie sich die 3.500€ berechnen. Dieser Betrag wäre ungefähr doppelt so hoch, wie die reinen Herstellungskosten eines Ford Focus im Werk Dillingen/Saar sind. Insofern glaube ich kaum, dass Volkswagen 3.500€ weniger einnimmt, als Herstellungs-, umgelegte Entwicklungskosten und Abschreibungen betragen. Damit erwirtschaftet der ID.3 einen Deckungsbeitrag. Ist dieser so hoch, wie kalkuliert. Das wohl nicht. Wahrscheinlich liegt er 3.500€ unter dem erwarteten Deckungsbeitrag. Damit trägt er immer noch positiv bei. Immer noch besser, als ihn nicht zu produzieren. Man muss auch immer berücksichtigen, warum etwas so gesagt wird. Der Druck, Veränderungen durchzusetzen, ist durch solche Aussagen natürlich viel höher.
Man darf nicht vergessen, Volkswagen verdient immer noch massig Geld. Auch in der Kernmarke. Ist das auf dem Niveau, wie man es sich vorstellt und aus Gründen der Transformation möchte, nein. Das KGV der Aktie würde auf ca 8 steigen, würde man das gesamte China Geschäft rausrechnen. Immer noch ein sehr komfortabler Wert. China ist ein wichtiger Baustein für Volkswagen. Aber nicht der Sargnagel.
Ich bringe nochmal das Beispiel D-Segment. Das war ein gigantischer Erfolg für den Volkswagen Konzern. Mit richtig hohen Erträgen. Das einzige, was man hört ist, der Phaeton war ein Verlustbringer. Ist aber so nicht richtig, weil es nur aus einer einzigen Blickrichtung stimmt. Der kalkulierte Deckungsbeitrag in Summe wurde für ein Derivat nicht erreicht.