"Gigantischer Erfolg" dann in welcher Hinsicht?
natürlich in finanzieller Hinsicht. Das Projekt D-Segment bestand aus 3 Derivaten. Phaeton, Continental GT und Flying Spur. Alles 3 die gleiche Plattform. Der günstigste Continental GT hat Grundpreis netto 40.000€ mehr, als ein vollausgestatteter Phaeton lang 4-Sitzer W12 gekostet. Bei ungefähr gleichen Herstellungskosten. Es wurden 84.235 Phaetons gebaut und rund 82.000 Bentleys. Bei ungefähr 1 Mrd€ Projektkosten. Jetzt rechne dir aus, was allein die Produktion des Phaetons für die Verteilung der Projektkosten bedeutet. Abgesehen davon, dass die Gläserne Manufaktur damit gezahlt wurde etc. Letztlich hat die Entwicklung des Phaetons so gut wie nichts gekostet, denn durch Bentley hatte man die Entwicklung sowieso. Das Derivat auf eine vorhandene Crashstruktur zu setzen ist Peanuts. Das teuerste am Phaeton war Dresden. Jetzt kannst du dir bei 166.000 Autos ungefähr ausrechnen, was der Konzern daran verdient hat. Das war ein goldenes Projekt.
Im übrigen hätten sie mal schön so eine "billig"-ID.3 Variante bringen sollen hierzulande. Aber da war ja nur mal kurz das Alibi eines ID.3 Pro/Basis und wieder weg...
Jetzt kämpft man darum, ein 25k-BEV darzustellen, in 2 Jahren..., Werksauslastungen nicht gegeben etc.
Eine solch abgespeckte Variante, wie der ID.3 in chinesischer Ausführung, ist in Europa gar nicht zulassungsfähig.