Das ist vollkommen normal - beschwer Dich bei der Physik. Du bist auch nicht Leistungsfähig wenn Du eingefroren im Keller liegst.
Ist mir klar. Ich weiß ja auch woran es liegt, aber das heißt ja nicht, dass es deshalb Begeisterung bei mir hervorrufen muss. Das ist einer dieser typischen Augenblicke, wo man von jedem Verbrenner-Fahrer, dem das zu Ohren kommt, verspottet wird und der dann wieder die perfekten Stammtischargumente gegen die E-Mobilität liefert.
Zumindest ohne die Möglichkeit, die Batterie bequem im Stand per App vorheizen zu können, ist das schon ein erheblicher Nachteil, Physik hin oder her. Würde ja sonst keinen stören wenn man vor Abfahrt 30-45 Minuten vorher die Heizung einschalten könnte, nicht erst beim Losfahren. Da will ich jetzt gar nicht nur für Smart sprechen sondern für jeden Hersteller, der diese Möglichkeit nicht anbietet, was wahrscheinlich so gut wie jeder ist.
Ich habe das Gefühl, dass man das mit der kalten Batterie und den erheblichen Einbußen beim Laden inklusive der ganzen Thematik dass man die vorheizen muss ganz gerne etwas stiefmütterlich behandelt und gerne weg diskutiert, sowohl bei den Herstellern als auch bei den Fahrern. Die Hersteller erwähnen das nur so unter ferner liefen und wir E-Fans reden es uns halt mit der Physik schön, Thema erledigt. Aber es ist halt nunmal in unseren Breitengraden so, dass es nicht nur mal 2-3 Wochen kalt ist sondern mindestens mal 3-4 Monate, also grob ein Drittel des Jahres muss man sich mit der Thematik auseinander setzen.
Ich hab zum Glück eine Wallbox in der Garage, wo ich meistens laden kann und wo mich die Thematik dann nur selten betrifft, aber es gibt genügend Laternenparker, wo die Karre permanent draußen steht ohne Lademöglichkeit um die Ecke. Wenn man dann am HPC Stunden seines Lebens totschlagen muss, weil die Batterie kalt ist und er dann kaum lädt empfinde ich das nicht gerade als triviale Bagatelle.