Nee... zumindest laut diesem Artikel vom Anfang Januar sind die Schiffe 10 Tage länger unterwegs.
Ich meine auch mal was von 2-3 Wochen gelesen zu haben, finde den Artikel jetzt nicht mehr.
Wobei sich das ja quasi für Ware X dann pro 1x hin und zurück die Laufzeit insgesamt um 20 Tage verlängert, denn die Reedereien haben ja nicht mal eben einfach mehr Schiffskapzitäten aus dem Ärmel schütteln können.
Zur Erläuterung ein Beispiel:
Ein Schiff fährt zu Beginn der Umleitung zum ersten mal in China los um sagen wir 3.000 Auto in die EU bringen. Die erste Tour kommt mit 10 tagen Verspätung in der EU an.
Jetzt fährt er zurück um die nächste Ladung zu holen, braucht auf dem Rückweg wieder 10 Tage mehr und auf der 2. Tour mit den nächsten 3.000 Autos von China in die EU natürlich wieder 10 Tage längere Fahrt.
Damit käme die 2. Tour schon mit 30 Tagen Verzögerung gegenüber dem ursprünglichen Tourenplan in der EU an.
Und so setzt sich das weiter fort je länger das Problem ansteht.
Bei Smart haben wir aber jetzt den "Vorteil" dass die Fahrzeuge erst verkauft werden wenn sie schon produziert sind. Das führt dazu dass mit der Länge des Konflikts sich zwar nicht die Lieferzeit ab Bestellung zunehmen verlängert aber das die bestellbare Anzahl von Fahrzeugen im gleichen Zeitraum weniger wird. Soll heissen man bekommt zwar dann das Fahrzeug in sagen wir 20 Wochen ab Bestellung aber ob man immer das gewünschte Fahrzeug bestellen kann liegt wegen des Nadelörs "Transportkapazität" mehr im ungewissen als bisher.
Es bleibt spannend auf dieser globalen Welt.