Dass die 12 V Batterie nicht mehr in Ordnung ist, ist ja ziemlich sicher, aber woran erkennt das Messgerät den SOH, wenn es nur kurz angeschlossen wurde? Muss dafür nicht eine etwas längere Messung gemacht werden? Man könnte sehr schnell den Innenwiderstand messen, aber ohne den Vergleichswert einer anderen baugleichen Batterie kann man damit wohl nicht viel anfangen. Es könnte mehrere Probleme geben, bei denen die Tiefentladung der 12 V Batterie nur ein Folgeschaden ist.
Ich würde in der Werkstatt nicht so viel auf dem SOH herumreiten, sondern nur den Ladungsverlust des Hauptakkus reklamieren zusammen mit der regelmäßigen Meldung der niedrigen Spannung der 12 V-Batterie. Den Fehler sollten die Werkstatt und Smart selber finden.
Danke für deinen Hinweis.
Ich bin ein Mensch, der bei Problemen immer mehrere Ursachen in Betracht zieht und für alle Richtungen offen ist.
Darum halte ich das Vorgehen der Werkstatt in Absprache mit Smart für nicht verkehrt, nach Verbrauchern/Steuergeräten zu suchen, die die 12 V Batterie entladen/aufwecken könnten. Denn sonst könnte mir mit der neuen Batterie wohl das gleiche wieder passieren.
Dass eine Werkstatt allerdings keine Aussagen über die Batteriegesundheit (Rest-Kapazitat) treffen kann, finde ich blamabel. Denn nur die ist meines Erachtens wirklich aussagekräftig.
Die Ruhespannung allein, lässt nicht Aussagen über eine gesunde Batterie zu.
Natürlich ist die Entladung der HV Batterie das Kardinalproblem.
Mein Messgerät hat auch den Innenwiderstand gemessen (oben ausgewiesen) , der wie ich denke, den SOH (Batteriegesundheit) mit beeinflusst. Interessant ist natürlich, dass die ausgewiesene Rest-Kapazitat (SOH) in der SMore App) sich mit dem Messergebnis des Batterietesters deckt. Darum habe ich mir auch den Tester angeschafft, um festzustellen, ob der App-Wert über den SOH realistisch ist - das ist er offensichtlich.
Und das System des Fahrzeugs warnt offensichtlich korrekt bei massiver Unterschreitung des SOH.