Wenn man Reichweite braucht und im Winter Langstrecke mit mehreren Ladestopps in unbekanntes Gelände plant, muss man pessimistisch planen und ist die Reichweite mit diesen Akkugrößen übel und da hilft einem die theoretisch mögliche Reichweite bei guten Bedingungen oder gar im Sommer oder was man letztes Jahr an dem Datum geschafft hat gar nichts.
Genau da liegt der Fehler in der Betrachtung. Weder i3s noch Mini BEV sind Autos für die Langstrecke.
Das wäre genauso, wenn man sich einen ForTwo Benziner für seine Außendiensttätigkeit kaufen würde. Man muss natürlich schon das Auto zum Nutzungsverhalten kaufen.
Ich fahre zwar mit dem i3s sehr viel Langstrecke ( mit dem ersten in knapp 3 Jahren 118.000 km und der neue hat auch schon wieder 20.000 km in knapp 7 Monaten) aber ich mache das auch bewusst. Kenne die Einschränkungen und würde das jetzt auch niemandem uneingeschränkt empfehlen. Aber trotzdem geht es völlig unkompliziert. Der riesen Vorteil von Mini und i3s ist, dass er die 50 kw von 0 bis knapp über 90% zieht. Im Sommer, wie Winter.
Unser Skoda ist auch nur der iV60. Reicht aber auch völlig aus. Der fährt im Großraum Köln und hin- und wieder nach Münster. Kann auch immer an der heimischen Wallbox im Home Office geladen werden. Es macht gar keinen Sinn, immer nach größeren Akkus zu schreien. Abgesehen davon, ist mir ein kleinerer Akku mit guter Ladegeschwindigkeit alle Mal lieber, als der Mist, der zBsp im BYD Atto 3 und vielen anderen BEVs eingebaut ist. Da bin ich ja mit 2 Ladestopps mit dem i3s schneller und komme weiter, als der Atto mit 1 Stopp. Aber Hauptsache über 60 kWh Akku. Lächerlich