Alles anzeigenHallo zusammen,
Ich habe einen #1 Pro+ aus 2023 und hatte plötzlich ähnliche Probleme. Der SOC ist innerhalb von fünf Tagen, in denen das Auto keinen Meter bewegt wurde, um etwa 10 % gesunken. Auch die 12V-Batterie fiel bei mir wiederholt unter 50 %.
Beim ersten Werkstattbesuch konnte kein Fehler festgestellt werden. Man erklärte mir, dass durch die Nutzung der App das Fahrzeug regelmäßig aktiviert werde und dadurch diese Verluste entstehen könnten. Daraufhin habe ich entgegnet, dass dieses Verhalten erst seit Kurzem auftritt und ich zuvor nie solche Probleme hatte.
Kaum wieder zu Hause, trat das gleiche Problem erneut auf: Im Stand verlor das Fahrzeug weiterhin merklich SOC. Also vereinbarte ich einen weiteren Werkstatttermin. Inzwischen konnte ich das Ganze auch mit Screenshots aus der Hello# App dokumentieren.
Trotzdem wurde zunächst erneut geprüft, bis schließlich die Batterie ausgebaut und vollständig durchgemessen wurde. Dabei stellte sich heraus, dass sie knapp unter der von Smart vorgegebenen Mindestspannung lag. Infolgedessen habe ich eine neue 12V-Batterie erhalten.
Allerdings stellt sich mir die Frage: Wenn bereits bei einer nur minimal unterschrittenen Spannung ein derartiger SOC-Verlust von rund 10 % in fünf Tagen auftritt, wie verhält sich dann ein Fahrzeug mit deutlich schlechteren Werten? Möglicherweise sollte der Grenzwert hier überdacht werden. Es wirkt fast so, als wolle man sich vor zu häufigen Batteriewechseln innerhalb der Garantiezeit schützen.
Dass eine 12V-Batterie lediglich etwa drei Jahre hält, finde ich enttäuschend – allerdings scheint das derzeit bei vielen Herstellern ein verbreitetes Problem zu sein.
Seit dem Batteriewechsel ist bei mir bislang wieder alles in Ordnung. Die 12V-Batterie liegt bei knapp unter 100 %. Ich habe das Fahrzeug allerdings auch erst gestern zurückbekommen. Über Nacht ist der SOC jedenfalls stabil geblieben.
Daher habe ich bereits eine Ersatzbatterie (Varta A9) beschafft.
Ich denke, das die Batterie noch zu gut für den von Smart vorgegebenen Test war, aber bereits zu schwach für das Auto ist.
Eine weitere Woche gebe ich der Werkstatt noch, dann will ich den #1 zurück haben.
Aus meiner Sicht: die 12V Batterien sind alle durch die lange Standzeit der ersten Fahrzeuge (Baujahr 2022) vor der Übergabe an die Kunden vorgeschädigt. Und die Anzahl der Lade und Entladezyklen ist höher als bei fossilen Geräten älterer Baujahre.
Auch in der ADAC Pannenstatistik ist die 12V Batterie immer Fehlerursache Nummer unabhängig von der Antriebsart.
Das Ärgerliche ist, das SMART sich um den Tausch der Batterien drückt obwohl noch die Herstellergarantie besteht. Man spielt auf Zeit.
Eine neue 12V Batterie mit Einbau wird von SMART zu einem 500 € Thema gemacht. Die Batterie soll alleine 360€ kosten.
Das ist völlig krank.
Und so wird seit 2 Wochen ein Fehler gejagt, der durch eine altersschwache Batterie getriggert wird.
Die Selbstentladung nimmt bei alten Bleiakku's zum Lebensende deutlich zu.
Einige Steuergeräte werden auch die Bordspannung "überwachen".
Jedes Gerät hat sein eigenes Toleranzfeld der erwarteten Eingangsspannung; was dazuführt, das irgendein Gerät nach Stunden der Nichtnutzung des Fahrzeuges (+ Kälte) einen Unterspannungsalarm meldet.Dann ist die Karre wach. Da keiner den Fehler "quittiert", schläft der Wagen nicht mehr ein.
Und die alte Batterie wird ständig nachgeladen, weil die 12V Batterie die Ladeschlußspannung altersbedingt nicht mehr sicher erreicht.
Nach einem harten Reset ist der Fehler dann erst mal weg.
Sobald die 12V Batteriespannung wieder den Grenzwert des einen unbekannten Steuergerätes erreicht geht das Spiel von vorne los.
Welches Steuergerät meldet die Unterspannung ?
Das ist Zufall, ohne passende Detailunterlagen für jedes Steuergerät ist das nicht zu finden.
Daher denke ich , die Werkstatt wird es nicht finden.