Das ist schon richtig so, je langsamer geladen wird desto besser für die Akku-Gesundheit. Das wirkt sich auch noch beim an der Wallbox laden aus. Beim Fahren und somit Entladen übrigens auch dasselbe. Wie stark oder schwach sich das dann im Endeffekt auswirkt, wer weiß das schon genau. Langsam Laden ist auch übrigens netzschonender und meist besser bei PV-Eigenverbrauch, da freut sich dann auch der Netzbetreiber.
Beim langsamen Laden sind auch die Ladeverluste des Akkus an sich und dessen Erwärmung dabei geringer. Das eingebaute Ladegerät läuft auch nicht bei voller Leistung mit seinem besten Wirkungsgrad sondern es laufen so gut wie alle erhältlichen Ladegeräte im zweiten Drittel ihres Leistungsbereiches mit ihrem besten Wirkungsgrad. Auch sind dreiphasige Ladegeräte intern aus drei einzelnen Ladegeräten für jede Phase aufgebaut. Beim einphasigen Laden wird meist nur eines der Ladegeräte intern verwendet. Somit kann man mit einphasigem Laden die Ladeleistung deutlich reduzieren, dabei aber trotzdem den Wirkungsgrad des Ladegerätes hoch halten. Ein E-Auto hat Nebenverbraucher beim Laden die sich sich dann mit steigender Ladeleistung auch weniger auswirken. Hier gehen aber die Angaben über den Verbrauch solcher Nebenverbaucher beim Laden stark auseinander. Im Wesentlichen sind aber nur wenige Steuergeräte und eine Umwälzpumpe für die Kühlung beim langsamen Laden erforderlich.
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung
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