Beiträge von ulf

    Cupra, VW Golf GTI/R, BMW Mx40i, Mercedes A35, zwar existieren bei solchen Fahrzeugen zweifelsohne Vorteile, sobald es kurviger wird, oder es auf die Rennstrecke soll...

    Ebenfalls sind hier Emotionen im Spiel (gefördert durch tollen Sound/geile Schaltung, auch als Automatikvariante/...).

    Aufgrund von Traditionen und Gewichtsvorteilen wird hier auch der Verbrenner tendenziell noch gefeiert (so meine Wahrnehmung).

    Als Verbrennerfahrer (VW Polo WRC) dachte ich bis vor ein paar Monaten auch "Bezahlbare BEV = müdes Leistungsgewicht = lahme Beschleunigung UND keine Reichweite -> nein danke :thumbdown:" und habe den hohen Kurzstreckenverbrauch als unvermeidbares Übel in Kauf genommen.

    Mein Plan B-Verbrenner war in den letzten Jahren der Fiat 500 (Abarth) mit 160 oder 180PS, aber kürzlich stolperte ich im www zufällig über den Abarth 500e (0-100 = 7,0sec) und dachte "Oh, interessant, gibts da evtl. noch flinkere Verwandte?"

    So blieb ich erstmal beim #1 Brabus hängen und suchte weiter. Derzeit würde ich mir am ehesten den EX30 AWD in die Garage stellen, oder als Plan B den MG4 XPower. Denn wie Du so schön schreibst:

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    Wer mag es nicht (in diesen Käuferschichten), abseits der Kurvenjagd mit ordentlich Pfeffer nach vorne katapultiert zu werden(?).

    Ich "brauche" das Katapult hauptsächlich, um mir auf der Landstraße von schleichenden Vordermännern nur möglichst kurz deren Tempo aufzwingen zu lassen und auch auf einsehbaren Kurzstrecken überholen zu können, wo normale PKW-Fahrer nicht mal daran denken.

    Die Kurveneigenschaften sind mir relativ egal, solange der Wagen einigermaßen berechenbar bleibt und den Fahrer vor einem drohenden Abflug warnt.

    Zwar stört mich beim BEV noch das akkubedingte Mehrgewicht und die Vorstellung, für jede Beschleunigung entsprechend mehr Energie zu benötigen als beim Verbrenner. Aber dieser Vorbehalt löst sich weitgehend auf, wenn ich an die weit überlegenen Wirkungsgrade von E-Motoren denke.

    Nebenbei staune ich immer wieder, wenn ich neben der mittleren WLTP-Reichweite eines BEV auch mal die deutlich höhere(!) Stadtreichweite sehe: sowas ist bei Verbrennern mit 0-100 unter 8 sec parktisch völlig undenkbar.

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    Natürlich gibt es noch mindestens eine gewaltige Haupteinschränkung (in Sachen Geschwindigkeit), die je nach Fahrprofil auflösenden Charakter haben kann: Die Einschränkung durch die maximal mögliche Höchstgeschwindigkeit.

    Die Vmax ist mir völlig wurscht, solange sie 160 km/h oder mehr ist. Denn aus dem BAB-Bleifuß-Alter bin ich mit ü60 schon länger raus.

    Reichweite ist bei mir auch kein wichtiges Kriterium mehr, das mich am Verbrenner festhalten läßt.


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    Doch werden es sich Käufer, die früher Modelle aus obiger "Klasse X" gekauft haben, zu ähnlichen Preisen, sicher nicht gefallen lassen, dass sie immer häufiger hinterherfahren.

    Wer auf der Viertelmeile gegen BEV verliert, wird sich IMO wohl hauptsächlich an Vmax-(Sch****-)Vergleichen hochziehen, um sich seinen Verbrenner möglichst lange schönzureden.


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    Die nächste Frage ist, wie viele Käufer solcher Verbrennerfahrzeuge fahren wirklich so, dass sie die Gewichtsvorteile, das bessere Kurvenverhalten, die noch häufig höhere Vmax und die Sportbremsen wirklich benötigen?

    Meine Bauchschätzung: 1%.

    Während ich mich in BEV-Themen einlese, erscheint mir der Pulse immer mehr als "vernünftigster" #1:

    Maximale Motorisierung, er läßt (für meinen Geschmack) einigen verzichtbaren Schnickschnack weg, und mit der langsameren 0-100 Zeit schont er vermutlich den Kraftstrang durch den Verzicht auf den brachialen Brabus-Bums aus dem Stand heraus.

    Denn die gleichen Nm- und PS-Daten wie beim Brabus müssen sich irgendwo im Beschleunigungsverlauf durch deckungsgleiche Passagen zeigen. Ich würde die Beschleunigungskurve jedenfalls so abstimmen, daß der Pulse z.B. bis 50 die 0,6 sec gegeüber dem Brabus verliert, aber ab 50 mit fliegendem Start bis 180 die gleiche Beschleunigung hat wie der Brabus.

    Die Info findest Du auf der Smart-Leasingseite -> Integriertes Servicepaket

    Bei Bedarf kannst Du noch den Versicherungsservice (500/500) hinzugucken.

    Danke, das hilft mir schon mal weiter:

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    Dein Leasingvertrag enthält kostenfreie Serviceleistungen der smart Europe GmbH, wie smart Pannenhilfe, Ladekarte und einem integrierten Servicepaket, das Inspektions- und Wartungskosten für bis zu 3 Jahre bzw. maximal 45.000 km Laufleistung abdeckt.

    :thumbup:

    Wo finde ich denn eine Übersicht der ALD-Leasingkonditionen für den #1?

    Bei Volvo (für den EX30) kam ich über den Konfigurator recht schnell auf die Leasingleistungen, die von den Raten abgedeckt sind: Vollkaskoversicherung (SB=1000€), Wartungen incl. Ersatzfahrzeug, Verschleißteile, Steuer, TÜV, Überführung, Zulassung, Pannendienst, Garantie

    Genau so eine Kompaktübersicht hätte ich auch gerne für den #1, aber ich bin wohl zu doof, um sie zu finden :(

    tANDi

    Der Doppel-Porsche-Vergleich ist etwas diffus, weil Gewicht UND Luftwiderstand ziemlich verschieden sind.

    Grundsätzich steht aber fest, daß der Leistungsbedarf zum Überwinden des Luftwiderstandes mit der 3.Potenz(!) der Geschwindigkeit steigt.

    Also z.B. 10% mehr Speed erzeugen 1,1³ = 33% mehr Luftbremsleistung. Doppelter Speed -> 8-fache Luftbremsleistung =O

    Umgekehrt gilt: Bei Geschwindigkeiten deutlich unter der theoretischen Vmax (als Ergebnis von Luftwiderstand und Pmax) spielt der Luftwiderstand kaum eine Rolle.