Beiträge von Kanecaine

    Hey, bin heute mal etwas länger AB gefahren und dachte mir, ich probiere mal den Smart Pilot aus. Kurzum: genial, bisschen spooky, aber genial. Hat schon viel von autonomen Fahren. Aber hier gehts ja ums Licht.


    Das Matrix-Licht wollte ich dann heute auch mal ausprobieren. War erst total begeistert, dann verunsichert, und mittlerweile glaube ich dass es mir genauso erging:

    […] nach der Übergabe ist meine Frau einige Zeit mit Fernlicht ohne Automatik gefahren (sie dachte dass die Automatik […] an wäre ^^). Und selbst da wurden wir von überraschend wenig Leuten angeblinkt.


    Ich muss sagen, das Handbuch ist mir da keine große Hilfe. Da ist zwar alles Mögliche beschrieben, aber wenn man einfach nur wissen will, wie man das „beste“ was das Fahrzeug zu bieten hat, aktiviert, verliert man sich schnell im Begriffswirrwarr. Drum frag ich lieber nochmal hier nach:


    Ich fahre seit Beginn mit der „Lichtautomatik“ —> erster Begriff. Das meint, dass das Licht automatisch an und ausgeht. Wird aktiviert über die mittlere obere Taste im Licht-Bedienfeld. Das merkt sich das Auto auch. Einmal aktiviert muss man sich kaum noch Gedanken drüber machen, das Licht ein- oder auszuschalten. Soweit fühle ich mich noch sicher, oder hab ich hier schon was falsch verstanden?


    Dann das AFS = Adaptive Front-Scheinwerfer —> zweiter Begriff. Damit ist das tolle Matrix-Licht gemeint, das bei Fernlicht (aufgeblendet) aktiv den Gegenverkehr ausblendet? Ich hab das aktiviert unter Fahrzeugeinstellungen - Licht - AFS. Der Button links oben, der dann orange hinterlegt ist. Merkt sich das Auto auch. Also dachte ich, ich hätte jetzt den großen Blumenstrauß aktiviert und könnte schön mit Fernlicht rumfahren. Ich also den Lenkstock-Hebel nach vorne gedrückt, blaues Fernlicht-Symbol ging an und geschaut was passiert. Super Licht, keine Lichthupen entgegen kommender Fahrzeuge und tatsächlich wirkte es so, als ob die Autos vor mir ausgeblendet würden. Aber ich habe auch nichts von aktivem, teils als wild beschriebenen, Flackern bemerkt. Dann auf der Landstraße gabs dann doch eine Lichthupe und ich zog den Hebel wieder zu mir, um das Fernlicht zu deaktivieren.

    Zuhause angekommen, drückte ich dann mal den AFS-Schalter ganz rechts unten im Licht-Bedienfeld. Und siehe da, es erschien ein anderes blaues Fernlicht-Symbol, mit einem Zusatz - „Auto“ oder „AFS“. Habs mir nicht gemerkt. Also macht das nochmal was anderes und ich hin mir ziemlich sicher, dass auch ich heute mit permanenten nicht adaptivem Fernlicht unterwegs war (auf der AB hab ich das zum Glück deaktiviert gehabt, da ich mir ob der Funktionsweise nicht ganz sicher war und ich niemanden gefährden wollte).


    Jetzt meine Frage: wenn das tolle Matrix-Licht von dem wir hier reden, schließlich nur über den rechten unteren Schalter im Licht-Bedienfeld aktiviert wird, was macht dann der Button unter Fahrzeugeinstellungen -Licht - AFS?


    Ich will einfach mal alles, was das Auto kann, aktivieren. Also neben dem Ausblenden des Gegenverkehrs auch das automatische Auf- und Abblenden (Fernlichtautomatik, insofern es das in der Form bei Matrix-Licht überhaupt gibt) bis hin zu all den Annehmlichkeiten die im Handbuch beschrieben sind: Autobahnlicht, Landstraßenlicht, Kurvenlicht usw. … was muss ich tun?


    Kann mich bitte jemand „erleuchten“? :saint:

    Also da Smart es in der App selbst als „Beta“ bezeichnet, räumt man doch damit indirekt potenzielle Probleme mit der Funktion ein. Dann könnte man doch zumindest solange das nicht ausgereift ist, die 89-Euro-Aktion als Kundenvorteil verkaufen und zwar ohne wenn und aber. Zum Beispiel unter der Fehlermeldung einen Link zur Bestellung mit Kostenvorteil.


    Wenn es denen um Kundenfeedback ginge, könnte man das auch anders lösen.

    Der unterirdische Service kommt aber in dem Moment von der MB Niederlassung, bzw dem Verkäufer da und dem Regionalmanager. Fast alle Händler scheinen es zu wissen, warum er nicht? Desinteresse?

    Ich hab zwar keinen Grund irgendeinen Händler für irgendwas „in Schutz“ zu nehmen, aber in meinen Augen können die nichts dafür. Der Händler denkt sich die Preise doch nicht aus. Da wird es Preislisten geben oder ein Portal auf dem man sich einloggt und wenn da nix von 89 Euro steht…

    Wenn ein Verkäufer eines Autos halbwegs was taugt, tummelt er sich auch in Foren herum, von den Autos, die er verkauft. Zumindest lesend!

    Sorry, das sehe ich anders. Der Händler kann sich so viel informieren wie er will, letztendlich ist er an die offiziellen Aussagen und Preise gebunden, die ihm als Händler genannt werden. Ich habs meinem auch mehrfach mitgeteilt und der war durchaus sehr interessiert zu erfahren woher ich die Info habe. Er hat mitnichten sofort abgewunken, als er das Wort „Forum“ hörte, obwohl ich damit gerechnet habe. Solche Aussagen hier sind gut und schön und die Bestätigungen Einzelner, dass es problemlos möglich war einen Schlüssel für 89 Euro zu bekommen, geben zumindest Hoffnung. Letztendlich weiß man aber nicht, ob der Händler, wie hier auch schon berichtet, einfach etwas dreister war und kurzerhand selbst ein vorhandenes Problem mit dem digitalen Schlüssel dazu geschrieben hat - im Sinne des Kunden.


    Für mich scheint die Sache jedenfalls klar: die Händler und Autohäuser können nix dafür. Die Info muss von Smart kommen. Und ich hab ja Verständnis dafür, dass Herr Ufer das vielleicht spontan „rausgehauen“ hat, ohne das vorher abzustimmen und dass es dann bisschen dauert, bis die Info überall angekommen ist. Aber letztendlich muss es doch etablierte Wege dafür geben alle Händler zu informieren oder man passt schlicht die Preislisten an. 2 Wochen sollten dafür mehr als ausreichend sein und es darf nicht sein, dass selbst auf Nachfrage einzelner Händler, diese keine Bestätigung bekommen.


    Ich weiß nicht, wie es bei Autohändlern im Speziellen läuft, aber wenn ich im Supermarkt an der Kasse behaupte, dass auf dem Preisschild was anderes stand, dann verlässt sich der Kassierer/die Kassiererin auch nicht blind auf meine Aussage und prüft das nach. Daran würde sich auch nichts ändern, wenn hinter mir 2 weitere in der Schlange dasselbe behaupten würden. Insofern wüsste ich doch gern, wie das Lesen in einem Forum den Händler dazu ermächtigen sollte, mir diesen Preis zu machen, wenn er „in seinem System“ diesen nicht angezeigt bekommt und auf Nachfrage auch keine Bestätigung dessen. Aber vielleicht ist meine Analogie zum Supermarkt auch unpassend. In dem Fall wüsste ich gern, weshalb.

    Also uns war es bisher nicht möglich, einen zweiten Schlüssel für 89 Euro zu bestellen. Unser Agent ist bemüht und sehr an den Thema interessiert, da es bereits entsprechend viele Anfragen gab. Aber: seinem AH liegt nichts offizielles seitens Smart vor. Wir haben die Infos aus diesem (und dem anderen) Forum geteilt mit den entsprechenden Aussagen von Herrn Ufer. Aber das ist halt nichts offizielles.

    Bisher hieß es nur, dass die 89-Euro-Aktion ausschließlich für jene gedacht ist, die „nachweislich“ Probleme mit dem digitalen Schlüssel haben. Nun weiß man nicht Recht, von wann diese Info ist und ob sie in der Form aktuell noch Bestand hat. Aktuell könne er nicht viel machen, versprach aber an dem Thema dran zu bleiben.

    Reichweite spielt bei uns eher eine untergeordnete Rolle, da selbst der Brabus ca. 100 km weiter fährt als unser voriges BEV und dabei sogar noch 3 mal schneller laden kann. Heißt, ich komme mit dem Brabus am Ende genauso weit, darf dafür aber schneller fahren und wenn ich die Reichweite doch mal brauche, regelt es der Gasfuß 8) Aber klar, für viele ist die Reichweite natürlich ein Thema, wenn auch zuweilen ein überschätztes, wie ich meine.

    Das mit dem „brauchen“ ist halt immer so eine Sache, wie mit so vielem. Ich hatte in meinen Autos auch noch nie einen Toten-Winkel-Warner - in den letzten 10 Jahren gab es vielleicht eine handvoll Situationen in denen ich ihn „gebraucht“ hätte. Einmal war es verdammt knapp. Diese eine Situation bleibt halt im Gedächtnis.


    Ebenfalls vor etwa 10 Jahren hatte ich mal einen Mazda CX-7. 260 PS, Allrad - ein tolles Auto :love:. Allrad war damals kein Kaufgrund, aber im Winter oder bei Regen war es ein deutlich spürbarer Vorteil. Mit meinen Fronttrieblern waren bis dahin durchdrehende Räder angesagt. Das schaffte ich mit dem CX-7 nur, wenn es wirklich glatt war, dann brachte man für einen kurzen Moment mal alle 4 Räder zum Durchdrehen. Ansonsten ging es einfach nur vorwärts. An der Ampel einfach aufs Gaspedal getreten und losgefahren als wäre nichts. Das hat mich mehrfach derart begeistert, dass ich mir sagte: „nie wieder ein Auto ohne Allrad“. Oder wie Walther Röhrl mal gesagt haben soll: „alles ohne Allrad ist ein Kompromiss“ :)


    Unser voriges BEV gab es damals leider nur mit Heckantrieb. Die Sensorik, ASR, ESP, hatten sich aber auch weiterentwickelt. Vermisst habe ich den Allrad eigentlich nie. Die Leistung wird halt zurückgenommen und dann geht es auch ohne Allrad gut vorwärts. Trotzdem sind mir vereinzelte Fahrten mit meinem CX-7 derart im Gedächtnis, dass ich doch schon ganz gerne wieder 2 angetriebene Achsen haben wollte.


    Und jetzt steht er hier, der Brabus. 8)


    Wir wohnen im Flachland und viel Schnee gibt es hier schon seit Jahren kaum noch. Der Winterdienst ist hier im urbanen Umfeld auch besser, als noch früher auf dem Land. Also „brauchen“ wir Allrad tatsächlich eigentlich wirklich nie. Für die paar Tage im Jahr, wo es mal etwas glatter auf den Straßen ist, leisten die Assistenzsysteme gute Arbeit. Erfahrungen mit dem Brabus konnte ich in solchen Situationen bisher noch keine Sammeln. Aber mir reicht es, wenn es irgendwann in der Zukunft mal diese eine Situation geben wird, an die ich mich auch 10 Jahre später noch erinnern werde und in der ich froh war, den Allrad gehabt zu haben.

    Ich hab mich jetzt mal etwas zu dem Thema belesen und dabei festgestellt, dass meine Aussage von heute Mittag, leider nur auf Annahmen meinerseits beruht. Insofern fühle ich mich zur Korrektur angehalten, falls es am Ende doch nicht funktionieren sollte.

    Die Kommunikation zw. Auto und Ladestation beruht auf einem Standard der in ISO 15118 definiert ist. Dieser existiert schon seit etwa 2013 und wird seitdem ständig weiterentwickelt. Gemäß des Standards werden tatsächlich sehr umfangreiche Daten ausgetauscht, sodass man wohl nicht behaupten kann, dass Auto und Ladestation einander nicht kennen. Ich hatte dies in meiner Erinnerung der auf diesem Standard basierenden Anwendung „Plug & Charge“ zugeschrieben. Tatsächlich ist das alles aber in der ISO-Norm verankert und damit technisch auch ohne Plug & Charge möglich.

    Was ich nicht weiß ist, ob auf der Ladekarte eine Kennung des Autos (z.B. die FIN) hinterlegt ist, ob das Backend der Ladesäule diese oder eine vom Fahrzeug übermittelte Kennung im Rahmen der Authentifizierung mit dem Backend des Ladekarten-Anbieters abgleicht, ob die Ladestation überhaupt so eine Prüfung durchführt und ob das für alle Ladestationen einheitlich ist. Kurzum: kann funktionieren, muss aber nicht. Und kann an einigen Ladesäulen funktionieren oder an allen.


    Das zur technischen Seite. Die rechtliche, falls es in den AGB ausgeschlossen sein sollte, ist natürlich nochmal eine andere.