Beiträge von Andre_1

    - 800V-Laden weiter verbreitet ist

    Ich fahre einen 800 V Wagen und zwei 400 V Autos.

    Für den täglichen Gebrauch und AC-Laden ist es absolut kein Unterschied, auch nicht in der Leistungsentfaltung.

    Der einzige nutzerelevanter Vorteil von 800 V liegt im schnelleren DC-Laden und auch das nur an den Ladern mit >250 kW. Hier sprechen wir über einen Zeitunterschied von 18 Minuten zu 30 Minuten => 12 Minuten Unterschied.

    Wenn man den Wagen sowieso nur selten auf Langstrecke nutzt, dann ist es egal, ob der Wagen 800 V oder 400 V hat.

    Es geht ja nicht um jetzt, sondern um 2027. Erfahrungen aus der Vergangenheit werden da mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr relevant sein.

    Ok, Du zahlst in 4 Jahren > 25 k€ für 40 tkm.

    Bei einem Fahrzeugpreis von 45 k€.


    Ich schätze, dass ein 4-jähriger Gebrauchtwagen mit nur 40 tkm wesentlich mehr als 20 k€ bringt.

    Mögliche Neuentwicklungen hin oder her, das ist für den Gebrauchtwagenkäufer irrelevant. Und ein vergleichbarer Neuwagen wird durch die Inflation >50 k€ kosten.

    Grau ist aller Theorie...

    Ich habe da andere Erfahrung mit dem Verkauf von einem leicht gebrauchtem BEV (ebenfalls zum Listenpreis gekauft) gemacht: 1 Jahr und 12 tkm kostenfrei gefahren. Beim Leasing hätte ich > 5000,- versenkt (und die Förderung dazu).


    Was interessiert einen Gebrauchtwagenkäufer die möglichen zukünftigen Neuentwicklungen, wenn er den Wagen jetzt braucht und etwas sparen kann (Förderung)?

    Sichtbarer Platz bedeutet noch lange nicht, dass man da auch die Akkus unterbringen kann. Man muss gewisse Sicherheitsstandards einhalten, z.B. Sicherheitsabstände, notwendige Kühlung etc.

    Du willst doch sicher nicht, dass der Akku bei jedem kleinen Unfall direkt beschädigt wird?


    Und warten auf die nächste Generation kann man lange. Bestes Beispiel sind Computer gewesen...

    Ich persönlich sage, dass 66 kWh bereits das Long Range für den #1 bedeutet.

    Viele größere BEV´s haben ähnliche/kleinere Akkus.

    Was soll Smart hier stechen, damit Smart einen noch größeren Akku gegen Branchentrend einbaut?

    Und die Taktik alt ist immer besser bzw. "Ich kauf am besten noch das 2022er Modell, weil der Hersteller 2024 vielleicht nur noch kleinere Akkus&wenigerReichweite anbietet" ist sicher nicht hilfreich, oder?


    Speziell bei BMW gilt das leider aktuell beim i4...

    Edrive40 kann man nur auf dem Papier bestellen, den edrive35 bekommt man sofort, aber mit 70-100 km weniger Reichweite und 54 PS weniger Leistung. Da kosten die gebrauchten edrive40 u.U. mehr als neuen edrive35.


    Und Du müsstest es auch so sehen: für eine Fahrzeugplattform ist die maximale Akkugrösse quasi durch die Fahrzeugabmessungen vordefiniert. Mehr geht bei der heutigen Energiedichte der Akkus nicht rein.

    Und die größten Akkus werden natürlich zum Start angeboten, die kleineren werden nachgeschoben.