Beiträge von BRA-&VW-Bus

    als über die Kameraerkennung, die mit allerlei Störfaktoren zu kämpfen hat.

    Dafür gibt es genug intelligente SW um solche Problems "rauszurechnen".

    Ich bin der Meinung, die Kamera sollte das erkennen was ich auch als Mensch erkennen kann, nicht mehr und nicht weniger.

    Also zugeschneite Schilder oder von Ästen, Fahrzeugen etc. verdeckte Schilder halt nicht.

    Zusätzlich gilt es auch durch SW abzugleichen, das z.B. ein Geschwindigkeitsaufkleber auf einem anderen Fahrzeug nicht als Verbotsschild erkannt wird.

    Einerseits durch Mustererkennung und/oder Plausibilitätskontrolle mit vorhadenen Kartendaten und der Standortlokalisierung.

    Hierfür muß aber genug Hirnschmalz Entwicklerseitig einfliessen, die HW (Kamera, GPS/Mobilfunk Standortlokation) kann das heutzutage schon.

    Wir haben zwei BEV und auch mit dem iX1 kommen wir nicht auf mehr als 10,4 kW. Installation ist auch knapp drei Jahre alt und Kabel vom Zähler bis zur WB ohne Klemmstellen oder dgl.

    Da stellt sich dann die Frage, sind die 11 kW ein rein hypothetischer (Werbeversprechen) Wert, oder gibt es Fahrzeuge die das ziehen?

    Wir kommen mit einer Sonnen-Wallbox bei uns auf maximal etwa 10,3 kW. Vermutlich spielt da das Alter und die Qualität der Leitungen eine Rolle. Vielleicht auch das Ladekabel selbst.

    Da würde ich widersprechen, ich denke es ist ein #1 Problem.

    10 mm² bis zur Wallbox direkt aus dem Zählerschrank ohne weitere Klemmstellen dazwischen, Installation ist 2 Jahre alt, inkl. Wallbox.

    In der Wallbox ist der Boost Modus aktiviert:

    Gibt der Lade­elek­tronik des Fahrzeugs einen leicht höheren Ladestrom vor (+ 0,24 A) um Mess­fehler der Lade­elek­tronik zu kom­pen­sieren. Nur Verwenden, falls ein Fahrzeug mit einem kleineren als dem erlaubten Ladestrom lädt!


    => Selbst in dieser Kombination komme ich nicht über 10,4 kW.

    Ich zitiere mich mal sinngemäß: "Ich fahre x Kilometer, verliere währenddessen - also ab der Sekunde des Losrollens (nix vorheizen, nix nachheizen, nix sonstwas) - y kWh Akku-Ladung und der BC zeigt am Ende der Fahrt für diese Strecke x einen Fantasieverbrauch, aber nicht annähernd y / x." Und das bei deutlichen Plusgraden.

    Ggf. mal die Herangehensweise bei der Verbrauchsberechnung/-anzeige überdenken.

    Ich nehme als Grundlage nie eine einzelne Fahrt, sondern berechne die SOC Differenz bei der Ladung.

    Also ich lade bei 20% bis 80% und habe damit einen Ladehub von 60%, was 37,2 kWh entspricht (62 kWh * 0,6).

    Vorher habe ich noch die Gesamtstrecke notiert und bilde die Differenz zum vorigen Wert der Gesamtstrecke, oder noch einfacher schau ins Lademenü ("Letzte Ladung" nicht "letzte Fahrt").

    Damit kann ich den Wert kWh pro 100 km auf SOC Basis berechnen.

    In den Vergleich setze ich den Wert aus dem Lademenü "Letzte Ladung" aus dem BC, dort wird auch ein kWh pro 100 km angezeigtund zwar genau für die zurückgelegte Strecke seit der letzten Ladung.


    Die Berechnung der noch möglichen Kilometer habe ich auf "dynamisch" gestellt und das passt ziemlich gut.


    Ich habe für mich folgende einfache Überschlagsrechnung gemacht und damit fahre ich ganz gut:

    Sommer: WLTP Reichweite -25% x Ladehub Bsp.: 400 km (Brabus) - 25% = 300 km x 60% = 180 km

    Winter: WLTP Reichweite -50% x Ladehub Bsp.: 400 km (Brabus) - 50% = 200 km x 60% = 120 km (bei Vorklimatisierung/Heizung)

    Ich glaube, wir haben zu unterschiedliche Zielsetzungen.

    Eher eine andere Auffassung von Pragmatismus.


    Ich kenne auch Kunden (vornehmlich deutsche), die sich zurücklehnen und meinen das muß der Hersteller (SW) bereitstellen (neue Funktionalität, Features).

    Es gibt aber auch Kunden die setzen einen Werkstudenten dran und lassen sich die Add-ons so entwickeln wie sie gebraucht werden, ohne auf den Hersteller zu warten.

    Damit haben sie das was sie brauchen in kürzester Zeit und genauso wie sie es sich vorstellen.

    Was ist da denn nun pragmatischer?

    Das Ansetzen des Wagenhebers und v.a. die richtige Hartgummiauflage für den WH war allerdings ein Thema für sich, dazu schreibe ich vielleicht noch in dem anderen Thread.

    Zu den Wagenheberpunkten schau bitte mal hier:

    Es geht ja hier um den angezeigten Verbrauch, also nochmal kurz Recap:

    Der #1 und wahrscheinlich auch kein anderes BEV, kann in die Verbrauchsberechnung pro 100 km, die Werte durch Vorheizung im Winter bzw. Vorklimatisierung im Sommer mit einbeziehen.

    Sehr wohl können diese Werte während der Fahrt berücksichtigt werden, sieht man ja auch im Energiemonitor.

    Weiterhin kann kein BEV die Ladeverluste mit einbeziehen, dieser Punkt sollte unstrittig sein.


    Was kann ich als Kunde erwarten:

    Das die angezeigten Verbrauchswerte pro 100 km, wenigstens mit den berechneten SOC Werten in "etwa" übereinstimmen.

    (klappt ja leider auch bei den Verbrennern mal mehr oder weniger schlecht bzw. gut, liess sich aber bei einigen Herstellern im BC anpassen).

    Jetzt zu den Fakten, leider habe ich die Werte pro Ladung nicht seit Anfang dokumentiert, ich lade ausschliesslich an der heimischen Wallbox mit 11 kW (ausser er ist in der Werkstatt).

    In der Übersicht sieht man sehr gut das die Vorklimatisierung im Winter die Werte extrem verfälscht, allerdings bei den Ladungen wo diese nicht genutzt wird, die Abweichungen im "rahmen" sind.:

      Wallbox SOC BC Diff
      kWh/ kWh/ kWh/ kWh
    Datum 100 km 100 km 100 km SOC/BC
    14.01. 48,4 42,0 24,9 17,1
    16.01. 39,8 34,4 23,6 10,8
    18.01. 34,1 29,3 23,3 6,0
    20.01. 29,6 26,2 23,0 3,2
    23.01. 26,5 24,1 21,2 2,9
    26.01. 23,9 21,6 19,3 2,3
    30.01. 24,8 22,5 20,1 2,4
    02.02. 27,4 24,2 20,8 3,4
    06.02. 25,1 21,4 20,8 0,6
    10.02. 27,1 24,0 21,6 2,4
    14.02. 25,0 21,3 20,3 1,0
    15.02. 24,9 21,3 20,2 1,1
    18.02. 25,8 22,5 21,3 1,2
    22.02. 25,4 23,0 20,4 2,6
    24.02. 24,4 21,3 21,4 -0,1
    28.02. 27,0 24,6 21,4 3,2
    01.03. 27,1 23,5 21,0 2,5
    02.03. 23,1 20,1 19,9 0,2
    05.03. 25,3 22,5 20,5 2,0
    09.03. 25,4 23,7 21,4 2,3