Beiträge von Meinereiner

    Leider ist es sehr aufwendig die 12 Volt bei vollständig verschlossenen Fahrzeug zu messen und zu protokollieren um diesem Verhalten auf den Grund zu gehen.
    Denn eine Abfrage per APP weckt jedes Mal das System.
    Wenn der Bleiakku wirklich wie eine "Lithiumbatterie" behandelt wird wäre eine schnellere Alterung keine Überraschung.

    Ich hatte damals einen Bluetooth Batteriewächter angeschlossen und ein olles Android Handy mit der dazugehörigen App und Remote access ins Wlan der Garage geklemmt.

    Konnte dann jederzeit remote aufs Handy schauen und den Spannungsverlauf betrachten.

    Man sieht dann auch gut, ob die Batteriespannung kontinuierlich abfällt, oder irgendwelche Ereignisse Spannungsverluste erzeugen.

    Ausserdem sieht man, bei welcher Spannung das Nachladen einsetzt.

    Man muss halt bestenfalls erstmal mit einer Referenzmessung schauen, wie genau das Teil misst. Zumindest für die absoluten Werte, die Dynamik sieht man ja auch so.

    Auf die Schnelle kann man das Teil auch mittels OBD Stecker ans Dauerplus der OBD Buchse hängen.


    Sowas hier: https://www.ebay.de/itm/135646815245?_skw=12v+batteriewächter+lescars&epid=19089447167&itmmeta=01KNYHXH04PX3G2GN1ZB0A7HQ4&hash=item1f952e240d:g:7OUAAOSw2q5oOs4A&itmprp=enc%3AAQALAAABAGfYFPkwiKCW4ZNSs2u11xBp1cp0Qz6msXC5R0IEVLnvcABc4PnzszjoPm%2Bm9mT1NU6NULh%2FkUckQiRzEmgOTUVOKxSKjNg97Pxp78k9m2qsxwxeF96nTXUruYrG5BfbBdgKIOHuJm4FtFmxUV0dhByNqSNp4ghS%2BBmb1j6URsB6%2B7GFG4LwvcsmsT%2B4QqZqpBeXIvzBqvtC%2F9Favci%2BtEkQmIdsPW96ca9mOezBUg6bf4OtkXpZSRwgW%2BDlKkmUb9WxRwaUQRWTwvLSQPmur7hNQMliX%2Fympqt1CbXtPPrmCZNifHvO7qvY80DtAMhxdmbae4si5IcNV79m%2BvQJBSU%3D%7Ctkp%3ABFBMrJD20a9n


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    M.E. wird die 12V Batterie im geparkten Fahrzeug ganz bewusst auf einem so niedrigen Spannungsniveau gehalten, bei welchem sie viel zu schnell altert.

    Dahinter steckt möglicherweise die „Strategie“, dass der Wagen so selten wie möglich aufwachen soll, weil er im Wachzustand merklich am Hauptakku nuckelt (i.d.R. Irgendwas zwischen 200W und 300W). Und diese Verluste sind bekanntermaßen schlecht fürs Image.

    Dass das in der Folge eine willkommene Einnahmequelle für die Werkstätten ist, wäre ebenfalls denkbar.


    Mich erinnert das Ladeverhalten der 12V Batterie vom #1 an mein Vorgängerfahrzeug (Polestar 2, also ebenfalls Geely).

    Die 12V Batterie (AGM) wurde beim abgestellten Fahrzeug frühestens bei 12.3V geladen, zum Teil auch erst bei 12.1V.

    Damit fahren sie diesen Batterietyp schon eindeutig im schädlichen Bereich.


    In Summe fast ein Skandal, denn ein BEV wäre im Grunde genommen so etwas wie eine Wellness Oase für die 12V Batterie.

    Sie wird kaum gestresst und kann jederzeit nachgeladen werden

    Im Verbrenner, mit der Start/Stop Automatik hat man auf Kurzstrecken zuweilen das Gefühl, dass man den größten Teil der Strecke mit dem Anlasser zurücklegt. Dort leben die 12V Batterien aber erheblich länger.


    Betty  Elektrosnob

    Steht euer Wagen häufig über mehrere Tage?

    Wenn meine o.g. Annahme mit dem niedrigen Niveau bei länger abgestelltem Fahrzeug zutrifft, müssten bevorzugt Fahrzeuge mit längeren Standzeiten betroffen sein.

    Mein Wagen steht regelmäßig mal eine Woche….

    Du scheinst Fehler lieber gar nicht zu finden... drum gibts heute auch so viele Teiletauscher und so wenige gute Kfzler.

    Nein, das Gegenteil ist der Fall. Es geht darum, nicht durch „try & error“, sondern durch professionelle und nachvollziehbare Vorgehensweise zum Ergebnis zu kommen. In meinen Kreisen nennt man das Erfahrung!

    Ich verdiene mein Geld seit 38 Jahren in einem Labor für Ausfallanalysen an Kfz-Halbleiter-Asics und habe 20 Jahre davon selbst Analysen durchgeführt.

    Ich habe beschrieben wie man den betroffenen Stromkreis findet. Das man dann noch herausfinden muss warum dort von welchem Verbraucher Strom verbraucht wird versteht sich von selbst.


    Risikoreiche Annahme!

    Durch den Eingriff an Steuergerät „A“ kannst Du dafür sorgen, dass der Wagen gar nicht mehr in den „defektzustand“ von „steuergerät B“ kommt, weil er sich aufgrund des dadurch provozierten Fehlers anders verhält.

    Somit wärst Du auf einer falschen Fährte….

    In der Theorie gebe ich dir da gerne recht. In vielen fällen leider doch komplizierter da hier das defekte steuergerät andere steuergeräte über den Bus wachhalten kann. Durch das sicherungsziehen kann man im schlimmsten falle das Wachgehaltene steuergerät messen bzw. stilllegen und dadurch trotzdem eine falsche diagnose haben. Oder erhält hier nur ein Steuergeräte reset wodurch der Fehler im blöden falle für mehrere tage behoben ist bis es wieder auftritt. Aber ja bei einfachen Systemen ist dies so machbar.

    Eben!

    Durch „gezogene Sicherungen“ versetzt Du heutige Autos eher in Alarmstimmung und was sie dann tun (oder auch nicht), ist womöglich unvorhersehbar und sehr sicher nicht dokumentiert.

    Da muss keiner permanent neben dem Auto stehen Ruhestrommessung (am besten mit Datenlogger):

    • Auto aus, 30 Minuten warten
    • 1. Sicherung ziehen
    • 30 Minuten an anderem Auto arbeiten
    • Blick auf den Stromverbrauch
    • Stromverbrauch nicht auf normales Maß gesunken - mit der nächsten Sicherung weiter machen
    • Stromverbrauch auf normals Maß gesunken - betroffener Stromkreis gefunden - ggf. weiter machen mit einzelnen daran angeschlossenen Verbrauchern

    Pro Sicherung Arbeitsaufwand maximal 5 Minuten. Wer das als Kfzler nicht kann ist komplett falsch in dem Beruf. Das teuerste an der Geschichte ist (bei einer top ausgelasteten Werkstatt) der Arbeitsplatz den das Fahrzeug in der Zeit blockiert.


    Genau!

    So sucht man ja auch zuhause die Sicherung für die Küche. Sicherung raus - Licht aus - Treffer!


    Überall Fachleute, nur nicht in den Werkstätten 🙄

    Einfach Stromkreise nach und nach stilllegen (Sicherung ziehen) um festzustellen wo die Ursache liegt! :rolleyes:

    So schwer kann das für eine Werkstatt nicht sein.

    Man kann auch ein "Referenz-Fahrzeug" mit zum Vergleich heranziehen um den Stromfresser (Strang) zu ermitteln. ;)

    Man muss nur wollen! ||

    Das ist leider nicht ganz so simpel…

    Selbst wenn das so machbar wäre, müsste man nach jeder „gezogenen Sicherung“ erstmal ausreichend lange warten, ob der Fehler wieder auftritt (oder eben nicht). Das gäbe ziemlich viele und lange Rekursionen. Und ob der Wagen sich dann jeweils „normal“ verhält, darf man anzweifeln.


    Ich gehe aber davon aus, dass es in modernen Fahrzeugen ein erweitertes Logging/debug mode gibt, welches in solchen Fällen aktiviert werden kann und mehr Informationen liefert. Auf device Ebene und für Steuergeräte gibt es das. Dann dürfte es für das komplette Fahrzeug auch verfügbar sein.


    Insgesamt spannend, das könnte auch das Problem an meinem Fahrzeug sein. Der hält den Akku gerade mal so bei 60-70%, verliert aber in der Woche eine niedrige Anzahl %-Punkten am großen Akku. Das war 2 Jahre lang nicht der Fall…

    Die spannende Frage die ich jetzt als erstes Stellen würde: Wurde die 12V-Batterie mit einem vernünftigen Batterietestgerät überprüft? Lediglich das Messen mit einem Multimeter hilft hier nicht.

    Die Aussage der Werkstatt ist doch, dass das Fzg. anstatt der üblichen 20mA plötzlich 200mA zieht.

    Das scheint eine Anomalie zu sein und erklärt doch schon das absacken der Spannung….

    Ob die Batterie dann „on top“ auch noch schlecht ist, kann natürlich sein, ist dann aber nicht das eigentliche Problem.

    Vielleicht sollten 3rd party Entwickler die Apps von Markt ziehen und Smart schaut dann mal wie sehr ihre Käufer die tolle HS App lieben.


    Übrigens: die HS hat einen Weg den Wagen aufzuwecken, den weder Hello# noch SMore nutzen. Also ist es das häufige aufrufen der originalen App, die eventuell die Batterie beansprucht!

    D.h. die App holt im Grunde (wenn man nicht gerade die Türen öffnet, oder die klima einschaltet) nur Daten von einer Cloud ab und nicht direkt vom Fahrzeug?

    Das ist komplettes Dummschwätz vom Hersteller. Die Hello # App macht unterm Strich nichts anderes als die Hello Smart App.


    Die Batterie ist Fritte und sonst gar nix.

    Es ist vermutlich nicht komplett undenkbar. Aber dann trau‘ ich das der Smart App mindestens genauso zu 😏


    Nun bin ich gespannt, ob die Batterie getauscht wird, oder nicht, Das fühlt sich komplett nach Willkür an, reiht sich aber nahtlos in die bisherigen Erfahrungen mit dem Service. Wobei ich dem Meister vor Ort keinen Vorwurf mache. Der muss ausbaden, was irgendwelche CEOs zwischen Mercedes und Geely ausverhandelt (oder eben auch nicht ausverhandelt) haben.