Beiträge von HelmHeu

    Ich hatte den Wagen jetzt ein paar Tage in der Smart Werkstatt mit einer DIN A4 Seite "Mängel"/Fragen, u.a. wegen der sehr hohen Verbrauchs und der falschen Verbrauchsanzeige mit dem erwarteten, aber nichtsdestotrotz unbefriedigenden Ergebnis:

    Der Verbrauch unter den von mir geschilderten Bedingungen ist laut Hersteller ok. Der Werkstatt gab Smart aber den Rat, mit einem anderen Wagen eine Vergleichsfahrt zu machen. Aber dafür ist es jetzt ja wohl zu spät oder man wartet bis zum nächsten Winter. Also ein völlig realitätsfremder Rat.

    Ich frage mich aber, wie weit die Reichweite bei mir noch fallen würde, wenn die Temperaturen nicht bei 3 Grad sind sondern wirklich mal unter 0 Grad fallen.

    Besonders bemerkenswert inde ich in dem Zusammenhang, dass die Verbrauchsanzeige lediglich knapp 21 kw anzeigte bei tatsächlichem Verbrauch von 44 kw. Ob die Verbrauchsanzeige seit letztem Laden ab einem bestimmten Wert wohl einfriert, damit man keinen Schreck kriegt? ;)
    Gestern Smarti mal wieder geladen:

    gefahren seit letztem Laden auf 100%: 164 km, Durchschnittsverbrauch seit letztem Laden laut Anzeige 14,9 kwh/100, Restreichweite 26 km und 8 % Restakku. Das macht einen tatsächlichen Verbrauch von ca 27 kwh/100!!!

    Nun waren die Temperaturen im März nicht gerade im Keller und ich bin den größten Teil sogar ohne Heizung/Klima gefahren. Werde mich aber wohl noch ein Jahr damit abfinden müssen, weil es ist wie es ist. Dann geht Smarti wieder zurück an die Leasinggesellschaft :)

    Wenn ich das richtig verstehe, sollte man bei kälteren Temperaturen den Akku vorkonditionieren und die Heizung (Klimatisierung) ein paar Minuten vor dem Start starten, um einen sehr hohen Verbrauch zu vermeiden.

    Sowohl in der Hello Smart App wie auch in der SMore# App kann man vor dem Start aber nur den Innenraum heizen. Der Akku bleibt eiskalt und der Verbrauch damit extrem hoch - insbesondere wenn ich nur Kurzstrecken fahre, in denen der Akku gar keine Zeit hat warm zu werden.

    Alles physikalisch erklär- und nachvollziehbar - aber dennoch frustierend und ein Grund, meinen alten Verbrenner die nächsten Jahre noch nicht in die ewigen Jagdgründe zu schicken.

    Ich habe jetzt mal einen Termin bei der Smart Werkstatt für Anfang März gemacht - werde berichten, ob da etwas bei herum gekommen ist.

    Mein "normaler" Fahrbetrieb sieht so aus:
    Kein Vorheizen, natürlich Klimaanlage etc an, Strecken innerstädtisch normalerweise unter 25 km am Stück, immer starke Rekuperation und Eco eingestellt - also keine Chance vorm Laden den Akku vorzuheizen.
    Ist jetzt grundsätzlich kein Problem, weil ich ja an der eigenen Wallbox laden kann. Aber wenn jemand diese Möglichkeit nicht hat, ist der Smartie aus meiner Sicht zumindest im Winter nicht alltagstauglich.


    Folgende Werte haben sich seit dem letzten Laden bei Außentemperaturen und die 4 Grad ergeben:
    angegebene Reichweite bei 100 %: 233 km

    gefahren seit letztem Laden: 79 km

    Restbatteriekapazität: 26 % / 65 km

    Bei 49 kw Speicher sind 26% ca 12,7 kw Rest, heißt 36,3 kw Verbrauch für 79 km ergeben ca 45 kw/100 km, heißt bei 26 % Rest realistische 30 km.

    laut Anzeige Durchschnittverbrauch: 20,9 kwh/100 km seit letztem Laden

    Wenn ich mir die Energieverteilung ansehe, wurden 73 % fürs Fahren verbraten, 16% für Klimatisierung, 10,5 für Sonstiges, Rest Beleuchtung und Sound

    Ich weiß nicht, was die Anzeige des Durchschnittsverbrauch beinhaltet, aber selbst wenn man nur die 73 % fürs Fahren berücksichtigt, komme ich auf über 26 kwh/100 km


    Wenn sich das tatsächlich als "normal" herausstellen sollte, war das definitv mein erster und auch mein letzter Smart.

    Danke für die Rückmeldungen. 200 km Reichweite bei 100 % bis 0? Dann wären 120 km für 60 % (20-80% laden) immer noch nicht so berauschend, aber immerhin.

    ich werde wohl der Smart Werkstatt einen Besuch abstatten.

    Ich nutze unseren Smartie (mit kleinem Akku) erstmalig im Winter und bin über die Reichweite gelinde gesagt entsetzt. Ich habe den Akku zu Hause auf 100% geladen(dyn. Reichweite bei 100% 233 km angegeben) und bin bei gemütlicher Fahrt (immer im Eco-Modus und mit starker Rekuperation) im Stadtverkehr 99 km weit gekommen und habe noch 12% Rest-Akku = 32 km -theoretisch. Und es war noch nicht einmal sonderlich kalt (+3 Grad)


    Wenn ich Laternenparker und auf öffentliche Ladesäulen angewiesen wäre, würde ich bei ca 20% Rest-Akku „tanken“ müssen. Damit es nicht so lange dauert, müsste ich den Ladevorgang bei ca 80 % wieder beenden. Sonderlich viel Reichweite kommt da nicht wirklich zusammen.


    Da ich ja nur Stadtverkehr fahre, bringt Akku-Vorheizen vorm Laden nix. Das bedeutet aber, dass der Smartie auch an der Schnellladesäule nur gemütlich „nuckelt“ und es deswegen auch länger dauert, bis ich wieder ein paar Kilometerchen weiterfahren darf. Gefühlt reicht es dann bis zur nächsten Schnellladesäule – in der Hoffnung, dass die dann auch funkioniert.


    Ok, LFP Batterie, Ladeverluste, Vorheizen oder auch nicht usw usw mögen alles Argumente für eine geringe Reichweite sein.


    Aber mal ehrlich. Das ist vielleicht für einen Häuselebesitzer noch ok, weil der den Wagen einfach jeden Abend an die Wallbox hängen kann. Aber für alle anderen sind solche Autos doch einfach nur unbrauchbar bzw keine Alternative zum Verbrenner. Nur merken die Leute das erst, wenn sie so ein umweltfreundliches E-Auto vor der Türe stehen haben und der Winter da ist. Wohl dem, der sein Auto nur geleast und nicht gekauft hat und es deshalb nach der Leasingzeit wieder zurückgeben kann.


    Selbst der „kleine“ Smartie hat schon 270 PS und drückt mich beim Beschleunigen mächtig in den Sitz. Das macht schon Spaß. Aber mir würden die Hälfte der PS reichen, wenn dafür die Reichweite doppelt so groß bzw der Verbrauch nur halb so hoch wäre.

    So bin ich froh, dass ich als Alternative noch meinen 10 Jahre alten BMW habe, der auch im Winter mit knapp 6 Litern Diesel auskommt. Den werde ich fahren, bis er auseinanderfällt und hoffe, dass die Automobilindustrie bis dahin auch für den Winter alltagstaugliche E-Autos produziert.

    Ich habe bisher meist zu Hause geladen und wollte jetzt mal mal Ladeguthaben, was ich beim Leasing gratis mitbekommen habe verbraten. Ich wohne in Köln und fahre meist nur kurze Strecken. Ich frage mich, wie ich das Ladeguthaben verbrauchen soll, wenn die meisten Säulen gar nicht (Allego), nur teilweise (EnBW CCS1 nein, CSS2 ja) funktionieren. Dass bei EnBW offenbar System hintersteckt, habe ich jetzt erst hier gelesen.

    Wie soll das mit der E-Möbilität funktionieren, wenn das Laden an Ladesäulen auch nach Jahren (fahre jetzt insgesamt 4,5 Jahre E-Autos) immer noch ein Lotteriespiel ist? Das nur am Rande... :cursing:


    Ladesäulen, die funktionieren, laden jetzt (Nov/Dez) aber nur mit ca 30 kw an 150 kw Säule. Ganz doofe Frage: wie heize ich den Akku vor, damit die Ladegeschwindigkeit steigt? Klimaanlage an dürfte wegen Kurzstrecke nichts bringen, Ladesäule am Navi eingeben aus gleichem Grund ebenfalls nicht.

    Nö, bisher nicht. Allerdings lade ich zu 95 % zu Hause. Komisch aber, dass die Mitarbeiterin von Allego offensichtlich nichts davon wußte. Wenn es mit Allego und EnBW Probleme gibt, dann bleibt aber nicht mehr so viel übrig.

    Moin Allerseits,
    möchte mich auch mal mit einer Merkwürdigkeit meines Smartie an dieser Diskussion beteiligen:
    Vorgestern wollte ich den Wagen ausnahmsweise mal an einer Ladestation und nicht zu Hause laden, weil ich nur noch 25 km Restreichweite hatte. Also Halt an einer Allego Ladestation und erfolglos versucht, an 2 300 kw Ladesäulen zu laden. Funktionierte nicht, also gegenüber die 50 kw Säule ausprobiert - auch nix. War noch gut gelaunt, weil kein Zeitdruck. Also probieren wir mal die Allego Hotline aus. War sehr nett und bemüht, aber auch nach 30 Minuten klappte es nicht, als es plötzlich "piep, piep" machte, die Spielgel einklappten und der Wagen abschloss. Der Wagen ließ sich nicht mehr öffnen und damit hatte sich das nette Gespräch mit der Servicemitarbeiterin leider erledigt. Auf die Idee, dass die Batterie im Puk leer war, kam ich erst mal nicht und dass darin ein Schlüssel zur Notentriegelung drin ist, wußte ich auch nicht.

    Also Freitag nachmittag kurz vor Feierabend im leichten Anflug von Panik gleich im Dunkeln neben dem Auto zu stehen, bei meinem Smart Händler in Bonn angerufen, wo ich den Wagen geleast habe.

    Der erzählte mir dann etwas vom Notschlüssel und wie ich da drankomme. Nach ein paar erfolglosen Versuchen (wie rum den Schlüssel einstecken) hat es dann geklappt. Kurze Freude - bis die Alarmanlage losging. Es war erst Ruhe, nachdem mir der Smart Mitarbeiter über WhatsApp Video gezeigt hat, wo ich den Schlüssel hinlegen muss, damit die Alarmanlage Ruhe gibt (wer kommt schon auf die Idee, dass der PUK in der hinteren Ablage rechts in die Ecke gelegt werden muss). Dank der netten Hilfe des Smart-Mitarbeiters konnte es jetzt endlich weitergehen.


    Also ab zum Baumarkt 2 km weiter, der EnBW Ladesäulen hat und wo man auch eine neue Batterie bekommt. Oh Wunder, nach dem Batteriewechsel funktionierte der PUK wieder problemlos. Dafür gab es dann an der Ladesäule wieder Probleme. An der ersten wurde Karte zwar akzeptiert, aber der Ladevorgang wollte einfach nicht beginnen. Also Schnorchel wieder zurückgehängt und die Säule daneben ausprobiert. Das hat dann endlich geklappt. Aber an 150 kw Säule nur mit 25 bis 40 kw laden obwohl alle anderen Säulen frei sind, kann doch auch nicht normal sein?

    Kann man nicht an irgendeiner Stelle eine Benachrichtigung aktivieren, wenn sich die Batterie im PUK ihrem Ende nähert?


    Andere Merkwürdigkeiten: Ich habe nach jetzt 1,5 Jahren bis heute nicht verstanden, warum die Griffe mal aufgehen und mal nicht bzw nur vorne aufgehen und hinten manuell rausgedrückt werden müssen, wenn man sich mit dem PUK in der Tasche dem Wagen nähert oder warum sich mitunter das Radio wie von Geisterhand einschaltet