Beiträge von Schmarti

    Der Geely-Konzern hat einfach zu viele Untermarken, die man aktuell noch nicht wirklich gegeneinander abgrenzen kann in Europa und die Geely vermutlich selber noch nicht sauber sortiert hat.
    Ich habe damit aber die Hoffnung, dass es Geely schafft in Europa fuß zu fassen und eigene Werkstätten und Vertriebszentren zu bekommen über die dann alle Modelle aus dem Konzern vertrieben werden können. Das hat man ja auch bei VW gesehen, dass auf einmal viele VW Händler auch Seat oder Skoda dabei hatten (oder ein eigenes Autohaus 50m weiter dafür gebaut haben). Macht es für einen Konzern wie Geely vermutlich leichter mit dem Markteintritt, wenn Sie eben eine Werkstatt brauchen die dann direkt 4 verschiedene "Hersteller" bedienen kann aus ihrem Konzern. Evtl. könnten davon ja sogar die Volvo Händler überzeugt werden, da existiert ja bereits ein Netzwerk das mit Geely zusammenhängt.

    Es wurde auf jeden Fall mal an der Ladekurve geschraubt, da zu Beginn der #1 auch bei AD-Laden mit 22kW über 90% auf unter 11kW gedrosselt hat. Das macht er mittlerweile nicht mehr. Auch die Ladezeiten die ich mit dem #1 von 6-80% schaffe sind häufig knapp unter den 28 Minuten von 10-80% somit muss da zumindest im Vergleich zum Prospekt nochmal an der Kurve geschraubt worden sein.
    Vielleicht findet sich ja jemand, der mal eine neue Kurve aufnimmt. Leider ist das ja nicht so einfach möglich, oder kann man das über den OBD-Port auslesen und sich protokollieren lassen?

    Ich persönlich sehe das genauso wie du und mache mir darüber keine Sorgen, dass ich das Fahrzeug lange fahren kann, ggf. dann später "nur noch" als Zweitwagen, aber ich sehe da aktuell kein Problem drin den Wagen auch über 10-15 Jahre und über 300.000km fahren zu können. Wir haben den #1 auch gekauft und wir hatte zu keinem Moment vor dem Kauf des #1 Bedenken oder Sorgen weil es ein E-Auto ist.

    Ein weiteres Problem, was ich häufig noch höre ist die Angst davor, dass der Akku nach 5 Jahren kaputt ist. Egal was da mittlerweile zur Lebensdauer der Akkus bekannt ist, das ist bei vielen eine grundsätzlich nachvollziehbare Angst wenn nach 5-7 Jahren ein Akkutausch einem wirtschaftlichen Totalschaden gleich kommt.

    Dass der Akku in 99% der Fälle auch nach 10 Jahren und 300.000km noch nicht schrottreif ist, zeigen zwar mittlerweile genug Untersuchungen und ich habe da keine Sorge vor, aber erkläre das mal jemandem, der 40 Jahre Verbrenner gefahren ist und im Zweifelsfall dann alles selber gemacht hat mit Teilen aus ausgeschlachteten Fahrzeugen.. Das sind einfach noch Hindernisse die sich vermutlich auch erst umgehen lassen, wenn es mehr "EV-Kliniken" gibt in denen dann die Akkus auch wieder für "kleines" Geld instand gesetzt werden können.